Test: Ubuntu 7.10 mit 3D-Desktop

Compiz-Konfiguration
Der richtige Weg, um Ubuntu zu installieren ist in der Regel die Desktop-CD - es sei denn, es stehen kompliziertere Partitionierungsszenarien an, wie etwa der Logical Volume Manager oder verschlüsselte Festplatten. Bis die Live-CD eine nutzbare Oberfläche präsentiert, muss der Anwender allerdings einige Geduld aufbringen, die grafische Installation verläuft daher um einiges positiver als früher. Kam es beispielsweise in Ubuntu 6.10, beim Versuch die Distribution einzurichten, noch regelmäßig zu Abstürzen, läuft der Installer nun durch. Fragen muss man dabei kaum beantworten, vor allem nicht, wenn Ubuntu die Festplatte selbst einteilen darf.
Der Start des installierten Systems nimmt dafür nur noch sehr wenig Zeit in Anspruch. Nachdem sich der Anwender angemeldet hat, weist Ubuntu sofort auf eventuell vorhandene proprietäre Treiber hin, die über einen Assistenten nachinstalliert werden können - interessant vor allem bei Grafik- und WLAN-Treibern. In der neuen Ubuntu-Version übernimmt der Assistent dabei auch die Installation solcher Treiber, die an sich frei sind, jedoch ein proprietäres Firmware-Image voraussetzen, um zu funktionieren.

Compiz: Der Desktop als Würfel
Auf dem Desktop ist die größte Neuerung das nun standardmäßig aktivierte Compiz für teils mehr, teils weniger nützliche grafische Effekte. Das Plug-In-Paket Compiz Fusion ist ebenfalls mit dabei, so dass noch mehr Effekte zur Verfügung stehen. Unter Gnome lassen sich diese über den neuen Dialog "Erscheinungsbild" einrichten, der auch weitere Einstellungen wie das zu verwendende Desktop-Thema enthält. Wählen lässt sich zwischen ausgeschalteten Effekten, Standardeffekten und erweiterten Effekten sowie der benutzerdefinierten Konfiguration, wobei das hierfür notwendige Programm nicht automatisch mitinstalliert wird.
Wer ältere Hardware verwendet, braucht jedoch nicht zu fürchten, dass er Ubuntu 7.10 aufgrund von Compiz nicht mehr verwenden kann. Vielmehr deaktiviert die Distribution die 3D-Effekte automatisch, wenn die Hardware diese nicht unterstützt. Auf unserem Testsystem ergab sich dabei auch ein anderes Problem: Compiz war mit der verwendeten ATI-Grafikkarte nicht zur Arbeit zu bewegen, da Ubuntu beim ersten Start vorschlug, den proprietären Fglrx-Treiber einzuspielen. Der ist jedoch nicht mit der OpenGL-beschleunigten X-Erweiterung Aiglx kompatibel und man muss die Alternative Xgl daher manuell einrichten. Die daraufhin eingebaute Nvidia-Karte funktionierte mit Compiz auf Anhieb.
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Wenn ich das hier so lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kein ernstzunehmendes...
"...----- Hallo, ich bin hier im falschen Film gelandet...? oder...? UBUNTU ist das...
Hallo, versuch's mal auf der www.ubuntu.com Seite bzw. im Hilfesystem https://answers...
Stellt niemals, aber auch niemals, Zeta in Frage, ihr Ungläubigen!