• IT-Karriere:
  • Services:

Viren organisieren sich selbst zu stabilen Nano-Fasern

Neue Forschung am MIT für Elektronik in Kleidung und andere Anwendungen

Forscher des MIT, die bereits seit Jahren an den sich selbst-organisierenden Eigenschaften von Viren zur Konstruktion von elektronischen Bauteilen forschen, melden einen neuen Erfolg. Genetisch veränderte Viren können nun Fasern bilden, die so belastbar wie Nylon sind. Diese Fasern können beispielsweise im UV-Licht leuchten - oder Strom transportieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie das MIT-Magazin Technology Review berichtet, kann die US-Forscherin Angela Belcher, die als Spezialistin für genmanipulierte Viren gilt, nun durch ein neues Experiment auf sich aufmerksam machen. Bereits 2006 hatte Belcher gezeigt, dass Viren selbst Anode und Kathode einer Batterie bilden können. Inzwischen sollen sich die Fast-Lebensformen auch eignen, um stabile Fasern zu bilden, die beispielsweise in Kleidung eingewebt werden können.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Leasing AG, Bad Homburg v. d. Höhe
  2. MicroNova AG, München, Vierkirchen

Diese Fasern zeigen sich UV-reaktiv, leuchten also im beschriebenen Experiment rot auf, wenn sie mit ultraviolettem Licht bestrahlt werden. Dafür hat Belcher die Oberfläche der Viren mit Nano-Kristallen versehen - diese sind aus einem Halbleitermaterial. Zwar wurde dem Bericht zufolge noch nicht demonstriert, wie sich Ladungen durch solche Fasern schieben lassen, die aktuelle Forschung hat laut Technology Review aber bereits das Interesse des US-Militärs erregt, das sich von den Viren-Fasern beispielsweise Kampfanzüge verspricht. Viren in diesen Materialen sollen beispielsweise auf Gifte oder Radioaktivität ansprechen.

Da die Viren sich, ihrem genetischen Code entsprechend, immer selbst zu bestimmten Strukturen zusammenfügen, wollen die MIT-Wissenschaftler damit in Zukunft auch komplette Schaltungen wie Solarzellen oder Batterien selbsttätig bauen lassen. Ihre Forschungen erklärt Angela Belcher auch in einem Podcast.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  2. 149,90€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. moto g8 power 64GB 6,4 Zoll Max Vision HD+ für 159,99€)
  4. 214,90€ (Bestpreis!)

Silas 31. Okt 2007

Kleine niedliche Pelztiere, die gern mit Zuckerwürfeln gefüttert werden, benutzt Open...

uno 20. Okt 2007

nee, liegt am dialekt maedels!

Deppenjäger 17. Okt 2007

Nee, aber am nächsten Tag haben alle die gleiche Jacke :-) Deppenjäger.

Deppenjäger 17. Okt 2007

Naja, Verhandlungssache bei Veröffentlichungen. Die Welt wird eben von et al bewegt...

Deppenjäger 17. Okt 2007

Für Viren ist "Transkriptieren" so geil wie onanieren. Deppenjäger.


Folgen Sie uns
       


Xbox Series S ausgepackt

Wir packen beide Konsolen aus und zeigen den Lieferumfang.

Xbox Series S ausgepackt Video aufrufen
AVM Fritzdect Smarthome im Test: Nicht smart kann auch smarter sein
AVM Fritzdect Smarthome im Test
Nicht smart kann auch smarter sein

AVMs Fritz Smarthome nutzt den Dect-Standard, um Lampen und Schalter miteinander zu verbinden. Das geht auch offline im eigenen LAN.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Konkurrenz zu Philips Hue Signify bringt WLAN-Lampen von Wiz auf den Markt
  2. Smarte Kühlschränke Hersteller verschweigen Kundschaft Support-Dauer
  3. Magenta Smart Home Telekom bietet mehr für das kostenlose Angebot

Radeon RX 6800 (XT) im Test: Die Rückkehr der Radeon-Ritter
Radeon RX 6800 (XT) im Test
Die Rückkehr der Radeon-Ritter

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 6800 (XT) Das Unboxing als Gelegenheit
  2. Radeon RX 6000 AMD sieht sich in Benchmarks vor Nvidia
  3. Big Navi (RDNA2) Radeon RX 6900 XT holt Geforce RTX 3090 ein

iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

    •  /