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Interview: Umstieg auf PHP 6 könnte schmerzhaft werden

Golem.de: Worin liegen die Vorteile einer Lösung auf Basis von Eclipse?

Suraski: Ein wesentlicher Vorteil ist, dass es eine Vielzahl von Plug-ins gibt. Plug-ins, mit denen sich fast alles realisieren lässt. So gibt es beispielsweise Tools für AJAX und Java Script. Alle diese Plug-ins wurden entwickelt, getestet und funktionieren. Wir müssen Sie daher nicht neu entwickeln. Auch Entwickler können so ihre eigenen Plug-ins erstellen. Ein weiteres sehr wichtiges Element hat in meinen Augen ganz einfach mit Standardisierung zu tun. Einige Unternehmen haben sich für eine Standardisierung auf Eclipse entschieden. Bei ihnen soll alles unter Eclipse laufen. Sie möchten daher Werkzeuge, die auf Eclipse basieren. Die Tatsache, dass wir Lösungen auf der Basis von Eclipse anbieten, macht PHP in diesen Unternehmen wettbewerbsfähig.

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Golem.de: Was werden kommerzielle Zend-Produkte gegenüber den freien Versionen mehr bieten?

Suraski: Im Grunde genommen alles Mögliche, darunter CVS, Subversion, XML- oder Java-Support. Ein Aspekt wird eine integrierte Lösung sein, die einfach installiert wird und mit der Ihnen dann alle benötigten Plug-ins zur Verfügung stehen. Ein zweiter wichtiger Punkt sind zweifelsohne echte Plug-ins, zusätzliche Plug-ins als Bestandteil des kommerziellen Produkts, die in PDT nicht verfügbar sind. Weiterhin geht es um die Integration in andere Zend Produkte, um die Unterstützung von Webservices, bestimmten Datenbanken.

Golem.de: Zend kooperiert mit Microsoft, um PHP für Windows anzubieten. Wie sieht die Kooperation aus, gibt es eine gemeinsame Entwicklung? Was macht Microsoft?

Suraski: Die Partnerschaft besteht seit etwa einem Jahr. Microsoft hatte sich zum Ziel gesetzt, Windows als tragfähige Alternative zu anderen Betriebssystemen, insbesondere zu Linux, zu etablieren - als Zielplattform für PHP. Bis dahin war es im Grunde so, dass bei der Entscheidung für PHP in 99 Prozent der Fälle gleichzeitig die Entscheidung gegen Windows fiel, d.h. für Linux oder Solaris. Windows wurde wohl nicht eingesetzt, da es als Produktionssystem für PHP nicht wirklich brauchbar war. Microsoft wollte diesen Zustand ändern.
Wir bei Zend wussten damals, dass bei den meisten Entwicklungen, die auf PHP basieren, Windows zur Entwicklung zum Einsatz kommt. Und es gibt eine wachsende Zahl von Unternehmen, die sich intensiv mit Internetumgebungen auf Windows-Basis beschäftigen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Diese Unternehmen brauchen eine Lösung. Je mehr PHP in den größeren Unternehmen Einzug hält, desto größer ist der Bedarf dafür.
Wir haben das erwartet, da viele Unternehmen bereits eine sehr große Installationsbasis unter Windows innerhalb ihrer Organisation haben. Wenn Sie PHP einsetzen möchten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie dafür ihre bestehende Infrastruktur nutzen. Letzendlich ergibt sich für Zend und Microsoft eine Situation, in der beide nur gewinnen können. Daher sind wir eine Partnerschaft eingegangen, deren wichtigstes Ziel sich - einfach ausgedrückt - so beschreiben lässt: Wir nehmen PHP und sorgen dafür, dass es bestmöglich auf Windows läuft. Wir haben es seitdem geschafft, die Leistungsfähigkeit von PHP drastisch zu steigern. Laut unserer Tests liegen wir irgendwo bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung. Auch ist es uns gelungen, die Art und Weise, wie PHP bei Windows eingesetzt wird, zu ändern, denn heute kommt immer häufiger FastCGI zum Einsatz, eine für Windows viel verlässlichere Architektur. Das läuft so erfolgreich, dass Microsoft sich für eine eigene FastCGI-Unterstützung für Windows 2008 Beta entschieden hat. Zudem bieten sie es für ihre älteren Systeme an. So kann jeder die Vorteile von FastCGI und PHP kostenlos nutzen - vorausgesetzt, man arbeitet mit Windows.

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biohazard999 19. Jul 2008

Dir hat wohl auch wer ins hirn geschissen. Bisher das sinnloseste Kommentar in dieser...

der NetZwerg 23. Okt 2007

Nun ja, diese ewigen OS-Bashings sind zwar ganz interessant, aber auf Dauer dann doch...

crash 18. Okt 2007

Irgendwie habe ich da bei Perl kaum Probleme mit. Catalyst erledigt das zum großen Teil...

xaff 17. Okt 2007

Doch, ich glaube es und ich kenne es sogar. Oftmals liegt es aber auch daran, dass die...

GrinderFX 17. Okt 2007

Trotzdem kann man aus einer programmiersprache nicht mehr rausholen als sie zu bieten hat.



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