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Apple will MacOS X Leopard am 26. Oktober 2007 ausliefern

Neue Oberfläche, neue Softwarekomponenten und nur ein Preis. Apple will das lange erwartete Betriebssystem "Leopard" ab Freitag, den 26. Oktober 2007, weltweit ausliefern. Die neue Version von MacOS X soll ab 18:00 Uhr im Apple-Store und dem Fachhandel zu bekommen sein.
/ Ingo Pakalski
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Leopard umfasst laut Apple mehr als 300 neue Funktionen. Optisch hat sich einiges getan – unter anderem ist der Schreibtisch(öffnet im neuen Fenster) nun mit "Stacks" versehen. Damit lässt sich über das Dock auf Dateien zugreifen. Leopard platziert beispielsweise Downloads über Safari automatisch in einem Downloads-Stapel und soll so für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch sorgen. Die Inhalte dieses oder anderer Stacks lassen sich aus dem Dock in einem Bogen auffächern und betrachten. Anwender können eigene Stacks erstellen, um schnell auf Ordner, Dokumente oder Programme zuzugreifen.

Der neu entwickelte Finder(öffnet im neuen Fenster) soll erheblich mehr Komfort bieten. Hier wurde nun wie auch bei den neuen iPods bzw. iTunes eine Cover-Flow-Ansicht zur Betrachtung von Musik-Alben-Hüllen integriert. Und Quick Look(öffnet im neuen Fenster) ist Apples neue Schnellvorschau für Dateiinhalte.

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Der Indexdienst Spotlight durchforstet Inhalte auf jedem Computer im lokalen Netzwerk, die per Cover Flow durchblättert oder per Drag-and-Drop kopiert werden können. Nutzer von Apples Online-Dienst .Mac können die "Back to My Mac"-Funktion verwenden, um über das Internet auf die Daten ihrer Macs zuzugreifen.

Die Funktion Spaces(öffnet im neuen Fenster) erlaubt es, virtuelle Bildschirme aufzubauen, in denen Programme in Gruppen zusammengefasst werden können. Time Machine(öffnet im neuen Fenster) steht für eine neue automatische Datensicherung auf dem Mac. Leopard kann ein gesamtes System aus den Time-Machine-Daten von einem externen Laufwerk wiederherstellen.

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"Leopard ist die sechste große Version von MacOS X und das beste Upgrade, das wir bisher herausgebracht haben", schwärmt Steve Jobs, CEO von Apple. In Anspielung auf Microsofts Produktdiversifizierung sagte er: "Jeder bekommt die 'Ultimate'-Version mit allen neuen Features für nur 129,- Euro."

Das eingebaute E-Mail-Programm wurde mit mehr als 30 Vorlagendesigns und -layouts ausgerüstet, dazu kommen Notizfunktionen und eine Aufgabenliste. So genannte "Data Detectors" sollen in E-Mails automatisch Telefonnummern, Adressen und Termine erkennen, um sie ins Adressbuch oder in iCal mit wenigen Mausklicks übernehmen zu können. Mit dem integrierten RSS-Reader können News- sowie Blog- Feeds abonniert und direkt in Postfächer abgelegt werden.

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Dazu kommt eine verbesserte Kindersicherung, die Windows-Unterstützung Boot Camp ist nun integriert und aus dem Beta-Programm entwachsen, das Wörterbuch wurde erweitert und mit der Wikipedia verbunden. Auch das Kalenderprogramm iCal wurde aufgewertet und versteht sich mit dem offenen CalDAV-Standard. Front-Row – die Fernsteuerungssoftware für die kleine mitgelieferte Steuerung – wurde ebenfalls erneuert.

MacOS X 10.5 Leopard soll am 26. Oktober 2007 für 129,- Euro erscheinen. Das MacOS X Leopard Family Pack (5er Lizenz) kostet 199,- Euro. Wer ab dem 1. Oktober 2007 einen neuen Mac gekauft hat, bekommt das Update gegen Portoerstattung (8,95 Euro) ohne weitere Kosten. Leopard erfordert mindestens 512 MByte RAM und arbeitet auf Macs mit Intel-, PowerPC-G4- oder -G5-Prozessoren (867 MHz oder schneller).


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