Virtuelles Dateisystem JLAN unter der GPL veröffentlicht
JLAN ist eine Java-Client- und Java-Server-Implementierung der Protokolle CIFS, NFS und FTP. Mit JLAN lassen sich Dateien freigeben, die dann auf einem im Netzwerk verfügbaren Laufwerk erscheinen. Über Dateisystemtreiber ist es so beispielsweise möglich, direkt Dateien aus einem NTFS-Dateisystem freizugeben, wobei durch die modulare Architektur entsprechende Module nach Bedarf eingebunden werden können.
Enthalten ist ein Datenbank-Dateisystemtreiber, so dass Datenbankinhalte als freigegebenes Laufwerk erscheinen. Schnittstellen sind zu MySQL, Derby und Oracle verfügbar. Wahlweise werden die auf das Laufwerk kopierten Daten direkt auf einer Festplatte oder in einem BLOB-Feld in der Datenbank abgelegt. Sie können aber beispielsweise auch auf ein Storage-System übertragen werden.
Alfresco verspricht für JLAN eine Geschwindigkeit, die dem nativer Dateisysteme entspricht. Die CIFS-Implementierung unterstützt zudem verschiedene Anmeldemöglichkeiten, um im Geschäftsbereich eingesetzt werden zu können, darunter NTLMv1 und v2 und Kerberos/AD.
JLAN hieß ursprünglich Alfresco Intelligent File System(öffnet im neuen Fenster) und war Bestandteil des Alfresco Enterprise Content Management Servers, da laut Alfresco Laufwerksfreigaben für die meisten Nutzer die Standardschnittstelle für Dokumentenverwaltungs-Systeme darstellen.
Nun entschloss sich Alfresco, die Software unter dem Namen JLAN als Open Source freizugeben. Der unter der GPL lizenzierte Quelltext steht bei Sourceforge zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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