• IT-Karriere:
  • Services:

Asus' Billig-Notebook "Eee" kommt nach Deutschland

Vier Modelle in Taiwan vorgestellt, deutsche Preise noch nicht bekannt

Die kleinen und vergleichsweise billigen Notebooks der Serie "Eee" mit eigenem Betriebssystem will Asus noch im Jahr 2007 auch in Deutschland anbieten. In Taiwan wurden nun vier verschiedene Konfigurationen vorgestellt, mit welcher Technik sie angetrieben werden, hat Asus noch nicht vollständig verraten.

Artikel veröffentlicht am ,

Seit im Juni 2007 unter anderem vom Wall Street Journal erste Meldungen über ein sehr kleines Notebook von Asus verbreitet wurden, das in Zusammenarbeit mit Intel entwickelt wurde und neue Märkte erschließen soll, wird über Ausstattung und Nutzen des "Eee PC" heftig diskutiert. Auf einer eigenen Webseite zu dem Gerät erklärt Asus nun, wofür das 1-Kilo-Notebook gedacht ist: Es soll vor allem Lern-Anwendungen für Kinder bieten und auch sonst Menschen den ersten Kontakt mit Computern erleichtern.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Oldenburg
  2. Technische Universität Berlin, Berlin

Asus Eee PC
Asus Eee PC
Auch wenn die spärlichen technischen Daten die Notebooks als "Windows XP capable" auszeichnen, ist die Bezeichnung "Subnotebook" für den Eee-PC etwas zu weit gefasst. Wie Asus gegenüber Golem.de erklärte, handelt es sich um ein geschlossenes System, das mit einer eigenen Linux-Version samt Anwendungen geliefert wird. Die rund 40 Programme, die für Spielen, Internet-Zugang und Kommunikations-Aufgaben dienen sollen, sind auch der Grund, warum je nach Region die Markteinführung zu anderen Terminen stattfindet. In Deutschland sollen Asus' Angaben zufolge frühestens Ende November 2007 die ersten Eee-PCs ausgeliefert werden - und zwar mit komplett lokalisierter Oberfläche und Anwendungen.

Mitgelieferte Internet-Programme
Mitgelieferte Internet-Programme
Demzufolge stehen die endgültige Konfiguration und die Preise noch nicht fest. Früheren Berichten von DigiTimes zufolge sollen die Geräte in den USA von rund 200,- bis 370,- US-Dollar kosten. Wie Asus nun auf der Eee-PC-Webseite angibt, sind vier Modelle, oder genauer Ausstattungsvarianten geplant. Sie heißen "Eee PC" mit den Namenszusätzen "2G", "4G" oder "8G", die beiden kleinsten Modelle sind zudem auch mit dem Beinamen "Surf" zu haben. Die G-Nummern geben dabei die Größe der Flash-Festplatte an, die also 2, 4 oder 8 GByte fasst. Weitere Differenzierungsmerkmale sind der DDR2-Speicher von 256 bis 1 GByte Größe sowie der Akku, der laut Asus-Angaben modellabhängig 2,8 bis 3,5 Stunden durchhalten soll.

Lern-Anwendungen
Lern-Anwendungen
Die Geräte stecken allesamt im selben Gehäuse, das auch in den verschiedenen Ausstattungen unter einem Kilogramm wiegen soll. Das Chassis soll kindgerecht robust sein, was auch der Grund für die Flash-Platte statt rotierender Magnetscheiben ist. Außer zu Akku, Speicher und SSD-Platte gibt es noch keine offiziellen Angaben zur Hardware. Insbesondere Prozessor und Chipsatz wären hier interessant, unbestätigten Informationen zufolge handelt es sich um einen einkernigen ULV-Celeron von Intel samt Intel-Chipsatz. Fest steht aber, dass es sowohl Ethernet-Port wie WLAN-Modul geben wird - auch hier sind die Geschwindigkeiten noch nicht bekannt. Ebenso spannend ist die Frage nach dem Bildschirm: Nur, dass er 7 Zoll in der Diagonale misst, hat Asus bereits verraten. Ob er aber, wie das Display des OLPC-Computers, auch ohne Beleuchtung im Freien verwendbar ist, steht noch nicht fest. Auf früher aufgetauchten Bildern ist auch zu erkennen, dass ein VGA-Ausgang sowie ein Speicherkarten-Leser vorhanden sein werden.

Anfang November 2007 will Asus den Eee-PC in Deutschland ausführlich vorstellen - und dann auch Angaben zur Hardware machen. Dann sollen auch die Preise feststehen, ausgeliefert werden die Geräte dann frühestens Ende November 2007, also gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Noel 18. Feb 2008

Ich stimme dir in allem zu, aber meiner Erfahrung nach ist GIMP ein (eher...

Noel 18. Feb 2008

Bayern raus! :P

Noel 18. Feb 2008

Falsch. Der Hauptzweck von dem Teil soll ja das Lernen, Leisten und Schaffen sein, nicht...

Spinner 30. Nov 2007

Läuft Linux? - JA Somit dürfte deine Frage beantwortet sein. Nur frage ich mich, welche...

NuKeUS 23. Nov 2007

läuft doch über Cookies auch ohne Anmelden, ist dann allerdings halt nur bei jew. dem PC...


Folgen Sie uns
       


IT-Freelancer: Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
IT-Freelancer
Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt

Die Nachfrage nach IT-Freelancern ist groß - die Konkurrenz aber auch. Der nächste Auftrag kommt meist aus dem eigenen Netzwerk oder von Vermittlern. Doch wie findet man den passenden Mix?
Ein Bericht von Manuel Heckel

  1. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Stellenanzeige: Golem.de sucht CvD (m/w/d)
Stellenanzeige
Golem.de sucht CvD (m/w/d)

Du bist News-Junkie, Techie, Organisationstalent und brennst für den Onlinejournalismus? Dann unterstütze die Redaktion von Golem.de als CvD.

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Shifoo Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Poco X3 NFC im Test: Xiaomis neuer Preisbrecher überzeugt
Poco X3 NFC im Test
Xiaomis neuer Preisbrecher überzeugt

Das Poco X3 NFC ist Xiaomis jüngstes preiswertes Smartphone, die Ausstattung verspricht angesichts des Preises einiges - und hält etliches.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Poco-Smartphone mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Smartphone Xiaomi stellt dritte Generation verdeckter Frontkameras vor
  3. Xiaomi Mi 10 Ultra kommt mit 120-Watt-Schnellladen

    •  /