Javalobby ruft zu Java-Portierung für OLPC auf
In einem Artikel(öffnet im neuen Fenster) schreibt Javalobby-Gründer Rick Ross, dass er und die Javalobby von dem OLPC-Projekt begeistert seien. Er bemerkt aber auch, dass Java nicht auf dem Gerät läuft und dass Sun und die restliche Java-Community sich nicht an dem Projekt beteiligen würden.
Als mit dem OLPC-Projekt begonnen wurde, war Java noch proprietär und kam so nicht in Frage. Auf dem 100-Dollar-Notebook wird stattdessen Python verwendet. Ross ist jedoch der Meinung, dass der OLPC in der Java-Community höchste Priorität genießen müsse, zumal Java mittlerweile unter der GPL als freie Software verfügbar ist und somit prinzipiell auf dem 100-Dollar-Laptop laufen könnte, auf den nur Open-Source-Software gelangen soll.
Die Javalobby will daher nun "Nägel mit Köpfen machen" und bietet Entwicklern, die ein Projekt aufbauen, um Java auf den OLPC zu bringen, bis zu 5.000 US-Dollar finanzielle Unterstützung. Weiterhin würde die Javalobby dem Projekt Platz auf ihren Servern anbieten und würde dabei helfen, es bekannt zu machen.
Gegenüber Linux.com(öffnet im neuen Fenster) sagte Walter Bender, OLPC-Präsident für Software, dass man durchaus an Java interessiert sei. Die Entscheidung für Python fiel zwar laut Bender, da Java nicht frei verfügbar war, allerdings habe man sich auch für Python entschieden, da dieses deutlich schlanker ist. Dennoch bestünde Interesse an einem Java-Fork der Sugar-Oberfläche und an Java-Unterstützung in der Python-Fassung. Da man sich aber gerade auf die Massenproduktion des Gerätes vorbereite, müssten diese Aufgaben von der Community übernommen werden, so Bender.
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