BioShock und die Aktivierung - halbherzige Nachbesserung
Insgesamt kann die Windows-Version von BioShock auf 5 verschiedenen Rechnern installiert werden, leider reagiert der Kopierschutz aber auch auf eher kleinere Veränderungen an der Hardware-Konfiguration. Laut Nutzern führt nämlich nicht nur, wie von 2K Games beschrieben, der Austausch von Mainboard, Festplatte oder DVD-Laufwerk dazu, dass eine Reaktivierung nötig ist, sondern auch der Wechsel einer Grafikkarte kann eine Aktivierung verbrauchen. Schon geht der Zähler wieder um eins hoch.
Zur Nutzung der Software muss BioShock nicht mehr installiert sein, allerdings muss die Lizenzdatei noch auf dem Rechner liegen - und selbiger muss zwecks Kontakt mit dem Lizenzserver online sein. Das BioShock Revoke Tool erlaubt es zwar, eine Aktivierung vor größeren Veränderungen wie einem Rechner- oder Komponentenwechsel wieder zurückzuziehen, doch das geht laut Beschreibung noch nicht in jedem Fall.
So kann das aktuelle Revoke Tool pro Rechner nur eine Aktivierung zurückziehen - gleichzeitig ist der Kunde jedoch gezwungen, BioShock für jeden Nutzer-Account des heimischen PCs einzeln zu aktivieren. Einem Rechner können also auch mehrere Aktivierungen zugewiesen sein. Nur lässt sich mit dem neuen Tool nur eine davon wieder zurückziehen - ein Problem, an dem laut 2K Games gearbeitet werde. In der Zwischenzeit muss sich der BioShock-Käufer mit dem Kundendienst auseinandersetzen und sich die Zahl der möglichen Aktivierungen hochsetzen lassen.
Benötigt wird das BioShock Revoke Tool(öffnet im neuen Fenster) nur in Verbindung mit der Einzelhandelsversion des Spiels - nicht wenn BioShock über Steam erworben wurde. Hier reicht dann die simple Deinstallation von BioShock, ein weiteres Tool ist nicht erforderlich. Die Entfernung des hinter dem Aktivierungszwang stehenden SecuROM-Kopierschutzes selbst ist mit dem Revoke Tool nicht möglich, so 2K Games. Er verbleibt demnach auch nach BioShock-Deinstallation auf dem Rechner.