Krankenkassen gründen IT-Allianz

IT-Abwicklung von 220 Krankenkassen mit 26 Millionen Versicherten

Mit einer IT-Allianz wollen die Krankenkassen DAK sowie der IKK- und BKK-Bundesverband zusammen mit weitere Ersatzkassen den größten Anbieter von kompletten IT-Lösungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung etablieren. Die Rede ist wie bei solchen Projekten üblich von Synergiegewinnen, aber auch davon, dass einzelne Kassen allein die Entwicklungen der IT-Strukturen in der Sozialversicherung nicht bewältigen könnten.

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Die IT-Allianz wird die Softwareentwicklung, den Betrieb, die Rechenzentren, die Fachberatung und das Daten-Clearing für rund 220 Krankenkassen mit 26 Millionen Versicherten und einem Marktanteil von rund 40 Prozent in der GKV übernehmen. Damit entstehe der "größte kassenartenübergreifende Full-Service-Dienstleister im IT-Bereich der GKV", so Wolfgang Schmeinck, Vorstandsvorsitzender des BKK Bundesverbandes. Im Januar 2008 soll die operative Arbeit beginnen. Dabei sollen über 1.000 Mitarbeiter der IT-Allianz rund 300 Millionen Euro Umsatz erzielen.

Nach Abschluss des Konsolidierungsprozesses sollen ab 2012 Synergien im Wert von rund 32 Millionen Euro pro Jahr erzielt werden. Erste Synergien in den Bereichen Netzwerke oder Lizenzmanagement erwarten die beteiligten Kassen bereits 2008.

Die IT-Allianz soll bis zum 1. Januar 2008 als "Management Holding GmbH" gegründet werden. Als Projektleiter wurde von den Eigentümern der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des IKK-Bundesverbandes, Gernot Kiefer, bestimmt. Dieser soll in den nächsten Wochen in acht bis neun Teilprojekten die letzten Voraussetzungen schaffen, um den Zusammenschluss der einzelnen Beteiligten und Gesellschaften zu ermöglichen. Das umfassende Angebot der IT-Allianz richtet sich auch an Krankenkassen und andere Einrichtungen in der Sozialversicherung, die beim Start noch nicht dabei sind.

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