Tiefere Einblicke in Kohlenstoff-Nanoröhren

IBMs neuer Ansatz nutzt die Interaktion zwischen Elektronen und Phononen(öffnet im neuen Fenster) , atomare Vibrationen, die innerhalb eines Materials auftreten und dessen thermales Verhalten sowie die elektrische Leitfähigkeit bestimmen. Bei dieser Interaktion zwischen Elektronen und Phononen kann Wärme frei und ein elektrischer Fluss innerhalb von Computerchips verhindert werden. Durch ein besseres Verständnis dieses Zusammenwirkens sei es nun besser möglich zu messen, ob sich einzelne Kohlenstoff-Nanoröhren als Leiter oder Halbleiter in Computerchips nutzen lassen.
Die Möglichkeit, lokale Elektronendichte von Kohlenstoff-Nanoröhren zu messen, sei daher unabdingbar, um aus diesen verlässliche Transistoren in großer Stückzahl herzustellen, so die IBM-Forscher. Sie haben ihre Arbeiten in der aktuellen Ausgabe des Journals Nature Nanotechnology veröffentlicht.