Tiefere Einblicke in Kohlenstoff-Nanoröhren

Fortschritte sollen auf dem Weg zu Chips aus Nanoröhren helfen

Forschern von IBM ist es gelungen, die Verteilung elektrischer Ladungen in Kohlenstoff-Nanoröhren zu messen, was helfen soll, das elektrische Verhalten der Nanoröhren besser zu verstehen. Damit will IBM dem Einsatz von Kohlenstoff-Nanoröhren als Leiter und Halbleiter in Computerchips näher kommen.

Artikel veröffentlicht am ,

IBMs neuer Ansatz nutzt die Interaktion zwischen Elektronen und Phononen, atomare Vibrationen, die innerhalb eines Materials auftreten und dessen thermales Verhalten sowie die elektrische Leitfähigkeit bestimmen. Bei dieser Interaktion zwischen Elektronen und Phononen kann Wärme frei und ein elektrischer Fluss innerhalb von Computerchips verhindert werden. Durch ein besseres Verständnis dieses Zusammenwirkens sei es nun besser möglich zu messen, ob sich einzelne Kohlenstoff-Nanoröhren als Leiter oder Halbleiter in Computerchips nutzen lassen.

Stellenmarkt
  1. Full Stack Java Software-Entwickler (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Berlin, Bietigheim-Bissingen, Lübeck, München, Oberhausen (Home-Office möglich)
  2. SAP WM/EWM Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Frankfurt am Main
Detailsuche

Vibrationen erlauben Messung der Elektronendichte
Vibrationen erlauben Messung der Elektronendichte
Dabei geht es vor allem darum, die Nanoröhren zu einem für die Massenfertigung brauchbaren Material zu machen, denn es ist zwar schon gelungen, Transistoren mit überlegenen Eigenschaften aus Kohlenstoff-Nanoröhren zu bauen, problematisch ist aber deren Reproduzierbarkeit. Kohlenstoff-Nanoröhren reagieren empfindlich auf äußere Einflüsse, so dass fremde Materialien ihre Eigenschaft verändern können. Dabei können diese Veränderungen mitunter nur in einzelnen Nanoröhren auftreten.

Die Möglichkeit, lokale Elektronendichte von Kohlenstoff-Nanoröhren zu messen, sei daher unabdingbar, um aus diesen verlässliche Transistoren in großer Stückzahl herzustellen, so die IBM-Forscher. Sie haben ihre Arbeiten in der aktuellen Ausgabe des Journals Nature Nanotechnology veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Von Cubesats zu Disksats
Satelliten als fliegende Scheiben

Leichte und billige Satelliten, die auch zu Mond und Mars fliegen können: Aerospace Corp hat den neuen Standardformfaktor Disksats entwickelt.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Von Cubesats zu Disksats: Satelliten als fliegende Scheiben
Artikel
  1. Full Self Driving: Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen
    Full Self Driving
    Tesla-Fahrer dürfen Beta nur bei Wohlverhalten nutzen

    Die Testversion des Full-Self-Driving-Pakets sollen nur Tesla-Fahrer nutzen dürfen, deren Fahrverhalten einwandfrei ist.

  2. Umweltfreundlicher Sattelschlepper: Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm
    Umweltfreundlicher Sattelschlepper
    Iveco und Nikola starten E-Lastwagen-Produktion in Ulm

    Die Nikola-Zugmaschine Tre mit Elektroantrieb soll zunächst für den US-Markt gefertigt werden, später auch für Europa.

  3. Echtzeit-Strategie: Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware
    Echtzeit-Strategie
    Age of Empires 4 braucht nicht die schnellste Hardware

    Die vollständigen Specs für den Technik-Test von Age of Empires 4 liegen vor. Spieler können ab heute Abend in die Historie eintauchen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 16 GB 63,74€ und 32 GB 108,79€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€, Kingston KC2500 2 TB 181,89€ und Recaro Exo Platinum 855,99€) • Breaking Deals mit Club-Rabatten • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ • iPhone 13 vorbestellbar [Werbung]
    •  /