Red Hat Global Desktop unterstützt Windows-Codecs

Software soll nun im November 2007 erscheinen

Im Mai 2007 kündigte Red Hat mit dem "Global Desktop" eine Linux-Variante für Entwicklungsländer an, die nun aber erst im November 2007 kommt. Dafür konnte der Linux-Distributor die Hardware-Unterstützung ausweiten und hat Windows-Codecs lizenziert.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Den Global Desktop sieht Red Hat als Betriebssystem für Regierungen und kleine Firmen in Entwicklungsländern. Linux soll vor allem als preiswerte Alternative angeboten werden, die auf Hardware läuft, auf der aktuelle Windows-Versionen nicht zu installieren sind. Dennoch möchte Red Hat den Global Desktop nicht als Windows-Ersatz verstanden wissen, weshalb das Produkt auch nicht für Endkunden angeboten werden soll.

Sollte die Software an sich ab Juni 2007 verfügbar sein, wurde sie später auf September 2007 verschoben und soll nun im November 2007 tatsächlich verfügbar sein, berichtet DesktopLinux.com.

Diese Verzögerung sei dadurch entstanden, dass die Hardware-Unterstützung erweitert wurde, erklärte Red Hat gegenüber dem Online-Magazin. War der Global Desktop anfangs nur für Intels Classmate-PC sowie billige Intel-PCs gedacht, verfügt das Betriebssystem nun über dieselbe Hardware-Unterstützung wie Red Hat Enterprise Linux 5.1 (RHEL).

Zudem enthält der Global Desktop nun legale Codecs für die Multimedia-Formate WMA, WMV, WMS und MP3, die von Fluendo lizenziert wurden. Auf der Basis von RHEL 5.1 enthält der Red Hat Global Desktop Gnome 2.16 als Desktop-Oberfläche sowie Firefox, Evolution und OpenOffice.org.

Das für Entwicklungsländer gedachte Produkt soll über Intels Vertriebskanäle angeboten werden. Den Quelltext will Red Hat allerdings zum Download anbieten, alle 12 Monate sind Updates geplant.

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