Linux-Kernel 2.6.24 bekommt zusätzliche WLAN-Treiber

Code für x86-Architektur wird zusammengelegt

Linus Torvalds hat verschiedene neue WLAN-Treiber in seinen Entwicklungszweig aufgenommen, die so im Kernel 2.6.24 enthalten sein werden. Zudem brachten die Entwickler nun den Code für die x86-Architektur zusammen, was in Zukunft die Pflege erleichtern soll.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Zwar gibt es schon seit Linux 2.6.22 den neuen WLAN-Stack "Mac80211", derzeit fehlt es aber noch an genügend Treibern. In den Entwicklerzweig des Kernels gelangten nun jedoch diverse neue Treiber, beispielsweise Iwl3945 und Iwl4965 für die WLAN-Chipsätze in aktuellen Centrino-Notebooks. Ebenfalls ist ein Treiber für die 802.11g-Chips von Broadcom enthalten.

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Für Anwender aktueller Linux-Distributionen ist dies unter Umständen aber ohnehin unwichtig, da beispielsweise Fedora und Ubuntu schon auf den neuen WLAN-Stack setzen und daher auch Treiber nutzen, die noch nicht im offiziellen Kernel enthalten sind.

Weiterhin legten die Entwickler nun wie schon zuvor angekündigt, den Code für die x86-Architektur zusammen. Vorher waren die 32- und 64-Bit-Architektur getrennt, was dazu führen konnte, dass ein Patch zwar für identische Teile des Codes wirksam war, aber nur in einen Zweig integriert wurde. Die Pflege des Quelltextes soll durch diesen Schritt in Zukunft einfacher sein.

Andrew Morton hat bereits angekündigt, dass er weitere Teile für eine Infrastruktur zur Container-Virtualisierung - bei der mehrere Instanzen des Kernels voneinander abgeschirmt laufen - in Linux 2.6.24 bringen will.

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