AMD verspricht Leistungsexplosion durch neuen Grafiktreiber
Catalyst 7.10 für AMD- und ATI-Karten soll bis zu 70 Prozent schneller sein
Wie in jedem Monat hat AMD für die ATI-Chips einen neuen Grafiktreiber erstellt - und diesmal soll es weniger kosmetische Korrekturen, dafür aber massive Leistungssteigerungen geben. Nicht nur in den seltenen CrossFire-Konfigurationen mit zwei Grafikkarten verspricht AMD mehr Bilder pro Sekunde, auch die bereits verfügbaren DirectX-10-Titel sollen mit nur einer Karte deutlich schneller laufen.
Offenbar hat AMD nun seine Treiber für die HD-2000-Serie der Radeon-GPUs endlich richtig im Griff. So soll mit dem Catalyst 7.10 der aktuelle Leistungsfresser Bioshock im DirectX-10-Modus bis zu 70 Prozent schneller laufen - allerdings nur, wenn zwei Karten im CrossFire-Modus im System stecken. Ebenfalls nur mit CrossFire sollen sich bis zu 23 Prozent höhere Bildraten mit Battlefield 2142 erzielen lassen und der AMD-Vorzeigetitel "Call of Juarez" soll - auch mit DX10 - mit CrossFire 42 Prozent schneller laufen. Hier gibt AMD aber auch mit einer einzelnen Karte der 2000er-Serie 31 Prozent mehr Bilder pro Sekunde an.
Immerhin noch 20 bis 30 Prozent mehr Tempo gibt es mit Titeln wie Supreme Commander und World in Conflict, wobei auch die Leistung mit einzelnen Karten und unter DirectX-9 gesteigert worden sein soll. Die einzelnen Daten sind den Release Notes zum neuen Treiber zu entnehmen.
Für die Mittelklasse-Karten der Serien 2600 und 2400 hat AMD nun auch das Zusammenschalten per Software via CrossFire freigeschaltet. Bisher ließen sich diese Karten nur über eine Steckbrücke verbinden, oder mit einem gehackten Treiber. Das ist nun laut AMD nicht mehr nötig. Frei kombinieren lassen sich die Karten aber nicht, es müssen zwei Modelle der Serie 2600 oder 2400 sein. Eine 2400 und eine 2600 zu koppeln, klappt auch mit dem neuen Treiber nicht.
Besitzer der vorherigen Generation, also der X1000-Serie, erhalten mit dem Catalyst 7.10 die Funktion des "adaptiven Anti-Aliasing". Dabei werden transparente Texturen gesondert behandelt, so dass etwa Zäune in einem Spiel oder durchsichtige Konstrukte wie Stahlgitter-Geflechte oder einfach gestaltete Pflanzen besser aussehen und an den Rändern nicht ausfransen. In manchen bisherigen Treiberversionen ließ sich diese Funktion zwar einschalten, brachte jedoch keinen sichtbaren oder per Benchmark messbaren Effekt.
Eine neue Version der Linux-Treiber liegt noch nicht vor, AMD will sie aber im Laufe des Oktobers 2007 nachreichen. Der Catalyst 7.10 für Windows XP und Vista kann auf den Treiber-Seiten von AMD heruntergeladen werden.
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