Abo
  • Services:
Anzeige

Französische Provider wollen "Online-Piraterie" bekämpfen

Dem Druck der Regierung nachgegeben

Der Verband der französischen Internetprovider (AFA) hat sich bereit erklärt, konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der "Online-Piraterie" zu ergreifen. Das <#lnk text="berichtet" url="http://www.edri.org/book/print/1307"> die Europäische Verbraucherschutzvereinigung European Digital Rights (EDRI). In Zukunft sollen Nutzer von Tauschbörsen automatisch erfasst und verwarnt werden.

Die Selbstverpflichtung der französischen Internetprovider ist das Ergebnis von Gesprächen mit der Olivennes-Kommission. Diese war Anfang September 2007 von der Regierung eingesetzt worden und hat den Auftrag, Maßnahmen gegen illegale Downloads und zur Förderung legaler Downloads zu erarbeiten. Den Vorsitz der Kommission hat Denis Olivennes, Chef des größten Einzelhändlers für digitale Medien, FNAC.

Anzeige

Auf einem Treffen Anfang Oktober 2007 zwischen dem AFA und der Olivennes-Kommission wurden mögliche Maßnahmen zur Eindämmung der "Online-Piraterie" diskutiert. Ein vom AFA vorgeschlagenes System würde unter wechselnden IP-Adressen die Anbieter von illegalen Inhalten in Tauschbörsen ermitteln, indem es sich als Downloader ausgibt. Das System würde also ähnlich vorgehen wie die kürzlich erneut in die Kritik geratene Firma MediaDefender. Den Betrieb des Systems wollen die Provider allerdings nicht selbst in die Hand nehmen. Dazu sagte Dahlia Kownator, das System "müsse von einer Polizeibehörde betrieben werden, da es Fragen der individuellen Freiheit berührt".

Der vom französischen Verband der Tonträgerhersteller (National Union of the Phonographic) favorisierte Vorschlag, eine gebührenpflichtige Verwarnung für Urheberrechtsverstöße einzuführen, wird von der AFA nur als ein letztes Mittel angesehen. In jedem Fall müssten die Maßnahmen zur Piraterie-Bekämpfung von einem Ausbau legaler Angebote begleitet werden, um den Internetnutzern echte Alternativen zu bieten.

Der Weg dahin ist noch lang. Die legalen Angebote auf dem Gebiet des Film-Downloads hinken in allen europäischen Ländern den Musikportalen hinterher, was Benutzerfreundlichkeit und Qualität der Angebote angeht. In einem aktuellen Test für EPD Film heißt es dazu: "Sämtliche getesteten legalen Angebote sind gemessen an Ausleihgebühr und Ladenpreis überteuert. Die Anwendbarkeit ist stark eingeschränkt. Registrierung, Bedienung und Softwareinstallation sind kompliziert. Am schwersten schlägt allerdings das Qualitätsgefälle zu Buche: Wenn die Raubkopie nachweislich - und da braucht man nur einmal auf die Größe der Datei zu schauen - besser ist als die des legalen Produkts, ist etwas faul im Staate Dänemark. Testsieger ist also der illegale Download - und das in allen Punkten." [von Robert A. Gehring]


eye home zur Startseite
WieSollDasGehen 04. Nov 2007

Schön. Soweit der Wunschtraum der Industrie, die jetzt auf einmal P2P für sich entdeckt...

turageo 15. Okt 2007

Möcht ich auch gern mal sehen wie die legale von illegalen Daten unterscheiden wollen...

blabla 13. Okt 2007

laber keine kacke stalin

sfdlökj 12. Okt 2007

Also, ich kann mich über meine Finanzen nicht beschweren aber mir ist das Zeug meistens...


Kugelfisch Blog / 14. Okt 2007

Bayrischer SeoBlogger / 12. Okt 2007

Bittorrent sicherer machen



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Chrono24 GmbH, Karlsruhe
  2. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  3. b.power GmbH, Stuttgart
  4. über Nash direct GmbH, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Alexa und Co.

    Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

  2. Apple TV

    Deutsche TV-App startet mit nur vier Anbietern

  3. King's Field 1 (1994)

    Die Saat für Dark Souls

  4. Anheuser Busch

    US-Brauerei bestellt 40 Tesla-Trucks vor

  5. Apple

    Jony Ive übernimmt wieder Apples Produktdesign

  6. Elon Musk

    Tesla will eigene KI-Chips bauen

  7. Die Woche im Video

    Lauscher auf!

  8. Entlassungen

    Kaufland beendet Online-Lieferservice für Lebensmittel

  9. DigiNetz-Gesetz

    Unitymedia überbaut keine Glasfaser in Fördergebieten

  10. Telekom

    Mobilfunk an neuer ICE-Strecke München-Berlin ausgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Berlin: Verfassungsschutz hat Lizenz zur Gesichtserkennung
Berlin
Verfassungsschutz hat Lizenz zur Gesichtserkennung
  1. Finnairs Gesichtsscanner ausprobiert Boarden mit einem Blick in die Kamera

Watch Series 3 im Praxistest: So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
Watch Series 3 im Praxistest
So hätte Apples erste Smartwatch sein müssen
  1. Apple Watch Apple veröffentlicht WatchOS 4.2
  2. Alivecor Kardiaband Uhrenarmband für Apple Watch zeichnet EKG auf
  3. Smartwatch Die Apple Watch lieber nicht nach dem Wetter fragen

Twitch, Youtube Gaming und Mixer: Weltweites Aufmerksamkeitsdefizit
Twitch, Youtube Gaming und Mixer
Weltweites Aufmerksamkeitsdefizit
  1. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  2. Roboter Megabots kündigt Video vom Roboterkampf an
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

  1. Re: Warum IoT pöse ist (Kritische Masse)

    Umaru | 05:24

  2. Re: Netzabdeckung ist ein schlechter Witz

    Umaru | 03:51

  3. Re: nvidias letzte große teure gpu

    ustas04 | 02:52

  4. Kingdom Come Deliverance feine Sache

    balanceistische | 02:07

  5. Re: Vorbereitung für Völkermord

    Patman | 01:32


  1. 10:59

  2. 09:41

  3. 08:00

  4. 15:44

  5. 14:05

  6. 13:09

  7. 09:03

  8. 19:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel