Apple-Plan: Druckempfindliches Touchscreen
Ein solches Verfahren(öffnet im neuen Fenster) setzt zwei Ebenen in einem Touchscreen voraus. Während das eine Element registriert, an welcher Stelle des Bildschirms getippt wird, bemerkt das zweite Element, mit welcher Druckintensität dies geschieht. Dadurch werden Geräte möglich, die sich umfassender über ein Touchscreen bedienen lassen.
So können zusätzliche Befehle aufgerufen werden, wenn eine bestimmte Stelle auf dem Display mit einem stärkeren Druck angetippt wird. Außerdem lässt sich dadurch eine neuartige Bedienführung mobiler Geräte wie Mobiltelefone oder PDAs verwirklichen. Ob und wann diese Technik in Geräte von Apple integriert wird, ist vollkommen offen.
Apple hat das soeben veröffentlichte Patent im Mai 2006 eingereicht. Noch ist nicht entschieden, ob das US-Patentamt das Verfahren als Patent anerkennt. Die Technik erinnert in der Funktionsweise an Zeichentabletts, die seit langem die Druckintensität berücksichtigen, um etwa in Grafikanwendungen den Pinselstrich zu beeinflussen.



