Sony Ericsson: Weniger Gewinn als 2006

Durchschnittspreis pro Handy gesunken

Sony Ericsson hat im dritten Quartal 2007 zwar mehr Geräte verkauft, die Einnahmen pro Mobiltelefon sind jedoch gesunken. Positiv soll der Markt auf das erste Schiebetelefon von Sony Ericsson, das W580i, reagiert haben. Und auch das Smartphone P1i hat sich gut verkauft.

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Insgesamt hat das schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen mit 25,9 Millionen Stück etwa ein Drittel mehr Handys verkauft als im vergleichbaren Quartal ein Jahr zuvor. Im abgelaufenen Quartal wirtschaftete Sony Ericsson vor allem in Nord- und Südamerika sowie in Europa erfolgreich, wo sich die Walkman- und die Cybershot-Handys gut verkauften.

Der Umsatz beläuft sich auf 3,108 Milliarden Euro und steigt damit um 7 Prozent im Vergleich zu 2006. Der Gewinn lag bei 393 Millionen Euro vor Steuern, den Nettogewinn verbucht Sony Ericsson mit 267 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2006 betrug der Gewinn noch 298 Millionen Euro. Der Wermutstropfen in der Bilanz: Kostete ein Mobiltelefon von Sony Ericsson im dritten Quartal 2006 im Schnitt noch 147 Euro, so sank der Wert im dritten Quartal 2007 auf 120 Euro.

Die Forschungsstätten in Indien sowie die Kooperation mit Sagem sollen in Zukunft Früchte tragen. Wie zu Beginn des Jahres angekündigt, haben die Muttergesellschaften eine Kapitalrückzahlung in Höhe von 300 Millionen Euro erhalten.

Sony-Ericsson-Chef Miles Flint will sein Amt zum 1. November 2007 niederlegen. Sein Nachfolger soll Hideki 'Dick' Komiyama werden, der zurzeit Vorsitzender von Sony Electronics USA und Executive Vice President für Electronics Marketing und Sales Strategies bei der Sony Corporation in Japan ist.

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