Amazon bietet S3 nun mit SLA an
Kunden zahlen weniger, wenn die Verfügbarkeit unter 99,9 Prozent sinkt
Amazon versieht seinen Speicherdienst "S3" nun auch mit einem so genannten Service Level Agreement (SLA). Der Webservice lässt sich in eigene Applikationen integrieren und dort beliebige Daten speichern, bislang aber habe Amazon keine Garantie zur Verfügbarkeit abgeben können.
Der Online-Händler Amazon bietet nun schon seit einigen Jahren Webservices an, die sich dank REST- und SOAP-Schnittstellen in eigene Applikationen integrieren lassen. Diverse Software-Applikation und Webangebote nutzen Dienste wie Amazon Elastic Compute Cloud (EC2), der Rechenzeit zur Verfügung stellt, oder den Simple Storage Service (S3), um Daten abzulegen bzw. anderen zur Verfügung zu stellen. Bezahlt wird dabei nur, was auch genutzt wird.
Größter Kritikpunkt an S3 war bislang das nicht vorhandene Service Level Agreement (SLA), d.h. Amazon gab keine Garantie zur Verfügbarkeit der Plattform ab, was für kommerzielle Anbieter, deren Kunden wiederum entsprechende Garantien einfordern, ein Problem darstellt. Für gewöhnlich wird eine prozentuale Verfügbarkeit garantiert, was kleinere Ausfälle abdeckt, bei größeren dem Kunden aber erlaubt, Forderungen an den Anbieter zu stellen. Mancher Anbieter hat diese Lücke für sich entdeckt und einen S3-ähnlichen Dienst angeboten, der sich vor allem durch ein SLA von Amazons Angebot abhob.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2007 garantiert Amazon nun eine Verfügbarkeit von rund 99,9 Prozent für S3 auf Monatsbasis. Wird diese unterschritten, so müssen S3-Nutzer nicht den vollen Preis bezahlen. Liegt die Verfügbarkeit nur zwischen 99,0 und 99,9 Prozent, dürfen 10 Prozent der Rechnung gekürzt werden, sinkt diese unter 99,0 Prozent, müssen Kunden im jeweiligen Monat 25 Prozent weniger bezahlen.
Dabei berechnet Amazon 15 US-Cent pro Monat und gespeichertes GByte. Der Traffic schlägt mit 18 US-Cent pro GByte für die ersten 10 TByte zu Buche, darüber sinkt er bis 40 TByte auf 16 US-Cent und darüber hinaus auf 13 US-Cent. Zudem wird 1 US-Cent für 1.000 PUT- oder LIST-Anfragen berechnet sowie 1 US-Cent für 10.000 GET-Requests.
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Nein, das hat nicht einmal Ähnlichkeit mit S3.
Ganz ehrlich. Hätte ich auch nicht gekonnt.. ^^