Internet Explorer 7 öffnet Sicherheitsloch in Windows
Der Fehler tritt bei der Verarbeitung von URIs oder URLs durch Windows auf und soll durch das Update auf den Internet Explorer 7 in das Betriebssystem gekommen sein. Im Zuge dessen wurde die Betriebssystemkomponente erneuert, die sich um die Interaktion von Internet Explorer und Windows Shell kümmert, wenn URLs oder URIs verarbeitet werden.
Das Sicherheitsleck wirkt sich auch auf andere Applikationen aus, wenn diese URLs oder URIs empfangen und an Windows weiterleiten. Angreifer können also auch über andere Produkte Attacken durchführen und Opfer müssen eine manipulierte URL oder URI nicht zwingend mit dem Internet Explorer öffnen.
Dieses Sicherheitsloch wurde daher bereits Anfang September 2007 in Firefox(öffnet im neuen Fenster) gemeldet und zieht seine Kreise, indem Outlook Express(öffnet im neuen Fenster) und der Adobe Reader samt Acrobat(öffnet im neuen Fenster) als verwundbar bezeichnet wurden. Bereits seit Anfang September 2007 wurde vermutet, dass das Sicherheitsleck eigentlich in Windows steckt, aber es hat bis Mitte Oktober 2007 gedauert, bis Microsoft sich dazu geäußert hat. Unklar bleibt, warum Microsoft den Fehler nicht bereits am gerade zurückliegenden Patch-Day behoben hat, sondern erst kurz darauf mit Informationen an die Öffentlichkeit geht.
Windows Vista soll von dem Problem nicht betroffen sein. Aber ansonsten findet sich der Fehler in Windows XP und Windows Server 2003, sofern der aktuelle Internet Explorer installiert wurde. Microsoft arbeitet nach eigenen Aussagen an einem Patch. Wann dieser erscheinen wird, ist nicht bekannt.



