Abo
  • IT-Karriere:

Grün-Weiß: Neue Gigabit-Switches von D-Link

Hersteller versucht, die "Ökowelle" zu nutzen und setzt zudem auf weiße Gehäuse

Der Netzwerkhardware-Hersteller D-Link hat seine Gigabit-Switches für Heimnetzwerke und kleine Unternehmen überarbeitet. Während die Modellbezeichnungen gleich bleiben, sollen neue Energiesparfunktionen den Stromverbrauch senken helfen - laut Hersteller ohne Einbußen hinsichtlich Leistung und Funktionalität.

Artikel veröffentlicht am ,

Neuer DGS-1005D
Neuer DGS-1005D
Zwar heißen D-Links Gigabit-Switches weiterhin DGS-1005D, DGS-1008D, DGS-1016D sowie DGS-1024D, wobei die letzten beiden Zahlen immer auf die Port-Anzahl hinweisen. Doch die unter dem Motto "Green Ethernet" geführten Geräte können optisch von ihren Vorgängern unterschieden werden - nicht nur wegen des aufgedruckten Bäumchens. Beim Gehäuse kommt nun weißes Plastik zum Einsatz, das bisher dunkelgrau und silbern gefärbt war. Zudem wurden die LEDs und Beschriftungen etwas übersichtlicher platziert.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Landkreis Hameln-Pyrmont, Hameln-Pyrmont

Beim Energiebedarf sollen die neuen Modelle im Vergleich zu herkömmlichen Gigabit-Switches bis zu 44 Prozent Energie einsparen, ohne dass dabei laut D-Link-Abstriche gemacht werden müssten. Neben einem Stand-by-Modus, der allerdings nur dann hilft, wenn die angeschlossenen Geräte abgeschaltet wurden, soll die Funktion Cable Diagnostic zudem den Energiebedarf auf die Länge des Anschlusskabels anpassen.

Alter DGS-1005D
Alter DGS-1005D
Das klingt allerdings nicht sonderlich innovativ und ziemlich normal - und lässt eher Marketing- als echte Umweltschutz-Hintergründe vermuten. Vor allem da D-Link bisher auf Nachfrage keine Daten für die tatsächlich aufgenommene Leistung vorlegte - dabei wäre ein Vergleich zwischen der bisherigen und der neuen Generation interessant. Je nach Port-Anzahl liegt der Stromverbrauch der alten Geräte bei maximal 7,4 Watt (DGS-1005D), 11,6 Watt (DGS-1008D), 27,5 Watt (DGS-1016D) oder 37,5 Watt (DGS-1024D).

Der 5-Port-Switch DGS-1005D und der 8-Port-Switch DGS-1008D in der neuen und wie gehabt lüfterlosen Ausführung werden für 49,- respektive 79,- Euro ab Ende November 2007 im Handel verfügbar sein. Die noch erhältlichen Vorgänger ohne aufgedrucktes grünes Bäumchen sind in der Regel deutlich billiger zu haben.

Erst im Dezember 2007 folgen der stromsparendere 16-Port Gigabit Switch DGS-1016D sowie der 24-Port Gigabit Switch DGS-1024D für 279,- bzw. 369,- Euro. Wie ihre Vorgänger werden sie aktiv mittels internem Lüfter gekühlt.

Laut Thomas von Baross, Geschäftsführer von D-Link Central Europe, ist die neue Gigabit-Desktop-Switch-Reihe der erste Schritt, "D-Link wird diesen Weg konsequent weiter gehen und im nächsten Jahr auch die größeren Geräte mit den entsprechenden Features ausstatten."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

jupp 10. Okt 2007

Stimmt, aber erst nachdem die Dinger in die Luft geflogen sind.......;-)

Diggo 10. Okt 2007

Genau sowas suche ich auch. 4 Ports vorne und einer hinten. Manoman, da wird das Wort...

Plattler 10. Okt 2007

Vielleicht hat die 'Grünifizierung' einen ganz realen Hintergrund: Die D-Link Netzteile...

_joe_ 10. Okt 2007

Dann solltest du mit dem ganz gut bedient sein. Unterstützt Jumbo-Frames und hat simples...


Folgen Sie uns
       


World of Warcraft Classic angespielt

Spielen wie zur Anfangszeit von World of Warcraft: Golem.de ist in WoW Classic durch die Fantasywelt Azeroth gezogen und hat sich mit Kobolden und Bergpumas angelegt.

World of Warcraft Classic angespielt Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    •  /