Statistiksoftware SPSS 16 auch für Linux

Neue Benutzeroberfläche ist in Java geschrieben

SPSS hat seine gleichnamige Statistiksoftware in der Version 16 veröffentlicht, die erweiterte Analysefähigkeiten und bessere Datenverwaltungsfunktionen bietet. Durch eine neue, in Java geschriebene Benutzeroberfläche läuft SPSS nun unter Windows, MacOS X und Linux.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

SPSS ist weiter auf unternehmensweite Geschäftsprobleme und -strukturen ausgelegt und enthält dafür das optionale Modul "SPSS Neuronale Netze". Dieses stellt Analysen bereit wie die Vorhersage der Nachfrage für bestimmte Produkte oder die zu erwartenden Antwortraten bei Marketing-Kampagnen.

Die neue Version der Software kann zudem mit Unicode-Dateien umgehen, was besonders Unternehmen zugute kommt, die ihre Daten in mehreren Sprachen speichern. SPSS 16 soll zudem die Datenverwaltung und die Berichtsmöglichkeiten verbessern. Darüber hinaus wurden die verallgemeinerten linearen Modelle (GZLM) sowie die verallgemeinerten Schätzungsgleichungen (GEE) verbessert und die Partial-Least-Squares-Regression (PLS) implementiert.

In der neuen Version ist zudem Python die Standard-Skriptsprache in SPSS, was die Programmierung der Software erleichtern soll. Die Oberfläche wurde neu in Java implementiert, wodurch es SPSS 16 für Windows, MacOS X und für Linux gibt - zuvor waren unterschiedliche Versionen für Windows, MacOS X sowie Unix verfügbar, die sich auch funktional unterschieden. Einige Funktionen sind auch jetzt nur unter Windows verfügbar, dies soll sich aber in künftigen Versionen ändern.

Die englische Version des Produktes ist ab sofort erhältlich, die deutsche Version wird voraussichtlich Ende 2007 verfügbar sein.

Nachtrag vom 12. Dezember 2007:
Wie der Hersteller mitteilte, hält er den Termin für die deutsche Version sehr knapp ein. Am 22. Dezember 2007 soll SPSS 16 in deutscher Sprache in den Handel kommen.

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