OpenStreetMap - Open-Source-Version von Google Maps & Co

Europa (Mapnik)
Länder der Dritten Welt, Schwellenländer oder Staaten, die die Bevölkerung nicht unbedingt ins Internet lassen, haben ebenfalls Lücken auf der Karte. Dies ist eher der unzureichenden Infrastruktur bzw. den jeweiligen Regimen anzulasten. Hier sind Kartendienste wie Google Maps aufgrund der satellitengestützten Erfassung auf längere Zeit im Vorteil. Nichtsdestotrotz finden sich selbst in solchen Ländern die ein oder anderen Datenspuren. Wer auf die Suche geht, findet die ein oder andere unerwartete Kuriosität. Dazu gehören etwa Pyongyang (Nordkorea) oder Teheran (Iran).
Gesammelt werden die Daten mit Hilfe des Global Positioning Systems (GPS), dargestellt werden sie mit zwei wählbaren Karten-Render-Engines (Osmarender und Mapnik). Mitmachen kann also praktisch jeder. Dazu sammelt man mit einem GPS-Empfänger Daten und lädt diese bei OpenStreetMap hoch oder verarbeitet die bereits hochgeladenen Daten von anderen Teilnehmern und von Firmen/Organisationen gespendeten bzw. genutzten Daten. Ein Übungsmodus hilft zudem bei den ersten Schritten in OpenStreetMap, denn das Manipulieren von Karten ist nicht so einfach wie das Editieren der Wikipedia.
Video: OSM-Mapping-History "uk070711" über die letzten drei Jahre. Die "Blitze" zeigen die jeweils aufgezeichneten GPS-Wege.

Europa (Osmarender)
Ein GPS-Empfänger ist also nicht unbedingt notwendig, um dem Projekt zu helfen. Beim Hochladen alter GPS-Daten sollte man im Übrigen vorsichtig sein: Wer in seinem Empfänger eine "Snap to Road"-Einstellung eingeschaltet hatte, stellt eher ungenaue Daten zur Verfügung, warnt das Projekt und verletzt zudem das Urheberrecht, da ein Abbild der im Gerät vorhandenen Karte vorliegt.
Wer sich bei OpenStreetMap engagieren will, findet am besten im deutschen oder englischen Wiki einen Einstieg. Eine Liste der Veranstaltungen bietet Gelegenheiten, bei Mappingpartys mitzumachen, sich Vorträge anzuhören oder sich einfach nur zur Planung zu treffen.
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Ich hab mich weggeschmissen vor lachen. DAS ist doch mal ne Antwort. LOL
Ich fände Straßenansichten besser. 360° Kamera aufs Autodach und ab dafür...
Es liegt also an uns das Gebiet wieder zu entfernen, ohne es wenigstens als Fantasie...
Hallo, Er ist deswegen als erster Link drin, weil ich als letztes an Google Maps gedacht...