Abo
  • IT-Karriere:

Windows und Internet Explorer: Microsoft beseitigt Fehler

Auch ein schweres Sicherheitsloch in Word entdeckt

Am Patch-Day für den Monat Oktober 2007 hat Microsoft insgesamt sechs Patches veröffentlicht. Diese korrigieren zwei Fehler in Windows und beseitigen ein Sicherheitsloch in Outlook Express bzw. in Windows Mail. Mit einem Sammel-Patch werden gleich drei Sicherheitslecks im Internet Explorer geschlossen und ein gefährliches Sicherheitsloch steckt in der Textverarbeitung Word.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Sammel-Patch für den Internet Explorer 5.5, 6.x sowie 7.x schließt gleich drei Sicherheitslücken in dem Microsoft-Browser. Über ein Leck kann ein Angreifer beliebigen Programmcode auf einem fremden System ausführen, weil es zu einem Fehler kommt, wenn Datei-Downloads in einer Warteschlange ermittelt werden. Zwei weitere Sicherheitslecks können für Spoofing-Angriffe missbraucht werden. Ein Patch soll diese drei Fehler im Internet Explorer korrigieren.

Stellenmarkt
  1. Software AG, verschiedene Standorte
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck

Auch im E-Mail-Client von Windows befindet sich ein Sicherheitsloch, das zum Ausführen beliebigen Codes missbraucht werden kann. Der Fehler tritt auf, weil fehlerhafte Antworten im Network-News-Transfer-Protokoll (NNTP) falsch verarbeitet werden. Für einen Angriff muss ein Opfer nur zum Besuch einer manipulierten Webseite verleitet werden. Das Sicherheitsleck steckt in Outlook Express sowie in Windows Mail, das mit Patches für Windows 2000, XP und Vista und Windows Server 2003 geschlossen werden kann.

Ein weiteres Sicherheitsleck steckt in der Windows-Komponente Kodak-Bildbetrachter. Angreifer können über eine manipulierte Bilddatei beliebigen Code ausführen, indem diese etwa über eine Webseite bereitgestellt wird. Das Opfer muss lediglich dazu gebracht werden, das Bild mit der betroffenen Komponente zu öffnen. Ein Patch für Windows 2000, XP und Windows Server 2003 korrigiert den Fehler.

Über ein RPC-Sicherheitsleck sind Denial-of-Service-Attacken (DoS) auf Windows-Systeme möglich, indem spezielle Datenpakete mit dem Authentifizierungstyp NTLMSSP das System zu einem Neustart veranlassen können. Microsoft hat für die betroffenen Windows-Versionen 2000, XP, Vista und Windows Server 2003 entsprechende Patches veröffentlicht.

Ein als gefährlich eingestuftes Sicherheitsloch betrifft die Textverarbeitung Word, weil Angreifer darüber schadhaften Code aufrufen können, indem sie ein Opfer dazu bringen, eine manipulierte Office-Datei zu öffnen. Das Sicherheitsloch betrifft Office 2000, XP sowie Office 2004 für Mac und kann mit einem Patch geschlossen werden.

Schließlich kümmert sich Microsoft am Oktober-Patch-Day um ein Sicherheitsleck im SharePoint Server 2007 bzw. den SharePoint Services von Windows Server 2003. Darüber kann ein Angreifer auf der SharePoint-Site die gleichen Rechte erlangen wie der angemeldete Nutzer, weil keine ausreichende Überprüfung URL-codierter Anforderungen vorgenommen wird. Ein Patch soll das Problem aus der Welt schaffen.

Alle genannten Sicherheits-Patches verteilt Microsoft auch über die Update-Funktion des Betriebssystems, so dass diese darüber gesammelt heruntergeladen werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 159,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Angebote zu Kopfhörern, Bluetooth Boxen, Soundbars)
  3. bis zu 11 PC-Spiele für 11,65€

Serbitar 10. Okt 2007

Win2K wird immernoch eingesetzt, genauso wie Windows NT im geschäftlichen Umfeld noch...

dersichdenwolft... 10. Okt 2007

;-) Man soll die Hoffnung nie aufgeben.


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
    Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

    Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

      •  /