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Microsofts Open-Source-Chef übernimmt Server-Marketing

Steve Ballmer droht Linux-Nutzern erneut. Bill Hilf, der bei Microsoft unter anderem das Linux-Labor leitet, ist ab sofort auch für das Windows-Server-Marketing zuständig. Unterdessen bemerkte Microsoft-Chef Steve Ballmer abermals, dass Open-Source-Anwender seine Firma für die Nutzung geistigen Eigentums bezahlen müssten.
/ Julius Stiebert
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Bisher lautete Bill Hilfs Titel "General Manager of Platform Strategy", nun kommt die Bezeichnung "General Manager of Windows Server Marketing" hinzu, schreibt die LinuxWorld(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf einen Microsoft-Mitarbeiter. Demnach soll Hilf bereits seit September 2007 für das Windows-Server-Marketing zuständig sein.

Dies sei die natürliche Evolution von Hilfs Aufgaben bei Microsoft, sagte der Mitarbeiter laut LinuxWorld. Hilf war früher bereits bei IBM für Open Source zuständig und arbeitet seit 2003 bei Microsoft. Einblicke in das von ihm geleitete Linux-Labor gibt er über die Webseite Port 25(öffnet im neuen Fenster) .

Unterdessen betonte sein Chef Steve Ballmer in London abermals, dass Linux- und Open-Source-Nutzer für die Verletzung von Microsofts geistigem Eigentum zahlen müssten, schreibt Vnunet(öffnet im neuen Fenster) - dabei richtete Ballmer seine Aussagen wohl besonders an Red-Hat-Anwender.

Der Linux-Distributor hatte sich zuvor geweigert , mit Microsoft ein Abkommen zu schließen, wie es Novell tat . Microsoft betont immer wieder, Linux und andere Open-Source-Programme würden das geistige Eigentum der Firma verletzen. Die Beweise für die angeblichen Verletzungen von 235 Patenten blieb der Softwareriese bisher allerdings schuldig.


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