eBay für den Desktop dank Rich-Internet-Anwendung

eBay Desktop nutzt Adobe AIR

Die Online-Handelsplattform eBay hat eine Betaversion einer Desktop-Applikation vorgestellt, die auf Adobe AIR basiert. Die "eBay Desktop" getaufte Software macht dabei eigentlich nichts anderes, als die Weboberfläche von eBay selbst - vorausgesetzt sie hätte ein durchgängiges AJAX-Interface-Konzept.

Artikel veröffentlicht am ,

eBay Desktop (Beta-Version)
eBay Desktop (Beta-Version)
Nach der Installation über den Webbrowser wird der eBay Desktop eingerichtet und schließlich der Benutzername sowie das Passwort für den Online-Auktionsdienst eingegeben. Danach nimmt die Software Kontakt mit dem Mutterschiff auf und zieht aktuelle und abgelaufene Auktionen sowie Watchlist-Items herunter. Die Präsentation erfolgt innerhalb der Applikation, Funktionen wie Bieten, Merken und natürlich die Suche sind ebenfalls vorhanden.

Im Hintergrund kommuniziert das Programm mit eBay zwecks Aktualisierung der Inhalte. Offline funktioniert es zwar auch, d.h. statische Informationen, die schon einmal abgerufen wurden, werden angezeigt, doch das nutzt bei einem Marktplatz, bei dem sich Preise, Angebote und Gebote ständig ändern, natürlich relativ wenig. Besonders schnell reagiert der eBay Desktop nicht. Derzeit funktioniert zudem die Suche nur in der US-Version von eBay - bald soll das Programm jedoch auch andere Niederlassungen erreichen.

Zusätzlich zum eBay Desktop bietet das Auktionshaus die Möglichkeit, eBay- und Facebook-Konten miteinander zu verbinden sowie das neue "eBay auf meiner Seite" zu nutzen. Mit dieser Funktion lassen sich eBay-Inhalte auf eigene Webseiten oder in Blogs exportieren.

Das auf Adobe AIR basierende Programm eBay Desktop arbeitet unter Windows 2000, XP und Vista sowie MacOS X ab 10.4 und kann ab sofort in der US-Version kostenlos von desktop.ebay.com heruntergeladen werden.

Hinter der "Adobe Integrated Runtime" - kurz AIR - verbirgt sich eine plattformunabhängige Runtime, mit deren Hilfe sich unter Verwendung von Webtechniken wie Flash, HTML und JavaScript so genannte "Rich Internet Applikationen" (RIAs) für den Desktop entwickeln lassen. So will Adobe die Vorteile von Web- und Desktop-Applikationen zusammenführen.

AIR-Applikationen heben sich von reinen Webapplikationen durch ihre Drag-and-Drop-Unterstützung sowie umfangreiche Einbindung der Zwischenablage ab und erlauben es, Desktop- und System-Tastenkürzel zu nutzen. Sie laufen wie herkömmliche Applikationen auf dem Desktop und nicht eingebettet in eine andere Applikation wie einem Browser. Dabei setzt Adobe auf das KHTML-basierte WebKit von Apple zur Darstellung von Webinhalten.

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darthflo 10. Okt 2007

Und es ist lahm, hässlich und überall schlecht integriert - also die erste Wahl für alles!

.SiD. 10. Okt 2007

ääh ...mom... was ist heute dran ... ähh von Apple ! o0 *lol*

floyd26 10. Okt 2007

AIR und Flex kann man an ein sehr mächtiges Framework von Adobe hängen. Das ist jetzt zu...

peder 10. Okt 2007

Ich wollte damit auch nur ausdrücken, dass es ganz klar war, dass ich davon keine Linux...



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