Kartellverfahren: Intel will von der EU mehr Bedenkzeit

Verlängerung der Frist für eine Stellungnahme beantragt

Im seit Juli 2007 laufenden förmlichen Verfahren der Europäischen Union gegen Intel hat der Chiphersteller um eine Verlängerung der Frist gebeten, die dem Unternehmen für eine schriftliche Stellungnahme zu den Vorwürfen des wettbewerbsfeindlichen Verhaltens gegeben wurde. Die EU-Kommission hat noch nicht entschieden, ob Intel der Aufschub gewährt wird.

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Als die EU in einem "Statement of Objections" Ende Juli 2007 Intel zu einer Stellungnahme aufforderte, waren dem Unternehmen dafür zehn Wochen Zeit gegeben worden. Laut der damaligen Feststellung der EU hat Intel versucht, AMD unter anderem durch großzügige Rabatte, bei denen CPUs sogar unter Wert verkauft worden sein sollen, aus dem Markt zu drängen.

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Einem Bericht der Dow-Jones-Webseite "Market Watch" zufolge hat Intel nun bei der Kommission eine längere Frist für seine Erwiderung beantragt. Kommissionssprecher Jonathan Todd wird dort mit den Worten zitiert: "Intel hat um eine Verlängerung gebeten, und das wird gerade geprüft".

Sollte es Intel letztlich nicht gelingen, die EU-Kommission unabhängig von der Verlängerung zu überzeugen, könnte das für das Unternehmen empfindliche Folgen haben - es drohen nicht nur Strafzahlungen in Millionenhöhe. Eine Offenlegung der Geschäftspraktiken wie den Werbezuschüssen im früheren Programm "Intel Inside" und der Rabattierung von Großkunden wäre für Intel mindestens ebenso unangenehm.

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