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Ericsson startet HSPA im 2,6-GHz-Frequenzband

Größere Bandbreiten im Upload als im Download

Ericsson will in Zukunft auch HSPA-Infrastruktur und Geräteplattformen für das 2,6-GHz-Frequenzband bereitstellen. Dabei liefert das schwedische Unternehmen gleichsam die Technik für HSDPA, die schnellere Downloads ermöglichen soll als auch HSUPA für größere Upload-Bandbreiten. Ericsson reagiert damit nach eigenen Angaben auf das weltweite Wachstum von mobilen Breitbanddiensten.

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Die von Ericsson angebotenen WCDMA/HSPA-Geräteplattformen und Hardware-Module für Notebooks sollen somit in Zukunft auch das 2,6-GHz-Frequenzband unterstützen. Derzeit bauen die Netzbetreiber ihre UMTS-Netze weiter aus, mit HSDPA sollen Bandbreiten von bis zu 14,4 MBit/s möglich sein. HSUPA im Upload soll bis zu 1,8 MBit/s liefern. Die weitere HSPA-Entwicklung soll in den kommenden zwei bis drei Jahren sogar 40 MBit/s ermöglichen.

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Dabei setzt HSPA auf bestehende Infrastruktur auf: "HSPA ist eine bewährte Technologie und der führende Industriestandard und hat sich bereits in zahlreichen Frequenzbändern bewährt - unter anderem bei 850, 1.700, 1.800, 1.900, 2.100 MHz und bald auch bei 900 MHz. Jetzt können auch Netzbetreiber mit Lizenzen für das 2,6-GHz-Frequenzband von den Economies of Scale bei HSPA profitieren", meint Ulf Ewaldsson, Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Funktechnologie bei Ericsson.

HSPA wird bereits weltweit in über 130 Netzen eingesetzt, in weiteren 50 Netzen wird die Technik derzeit installiert. Der kommerzielle Start von HSPA-Netzen und Endgeräten für das 2,6-GHz-Frequenzband ist für Ende 2008 vorgesehen.

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