Bundeskanzlerin-Podcasts kosteten bisher eine halbe Million
Wöchentlich 200.000 Zugriffe verzeichnet
Die seit Juni 2006 wöchentlich produzierten Video-Podcasts mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben bisher mehr als 550.000 Euro gekostet. Wie der Focus meldet, teilte dies das Bundespresseamt (BPA) auf Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Volker Wissing mit.
Umstritten waren zunächst die Kosten und die Art und Weise, wie die Podcasts entstanden. Sie wurden zunächst von der Agentur RCC, an der auch der Journalist und Merkel-Biograf Wolfgang Stock als Partner beteiligt ist, erstellt. Die Agentur erhielt für die ersten vier Ausgaben des Video-Podcasts rund 26.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Nach Kritik seitens der Öffentlichkeit gab es eine Neuausschreibung.
Mittlerweile wird der Kanzlerinnen-Podcast von der Evisco AG aus München produziert. Da mit Jürgen Hausmann einer der Vorstände der Evisco AG ein Schwiegersohn des bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoibers ist, wurden in den Medien Zweifel am ordnungsgemäßen Ablauf des Ausschreibungsverfahrens laut. Das Bundespresseamt wies die Vorwürfe zurück.
Nach den neuerlichen Angaben des Bundespresseamtes kostet eine Folge im Schnitt demnach knapp 10.800 Euro. Woche für Woche verzeichnet das BPA etwa 200.000 Zugriffe auf Merkels Internetansprachen. Seit der Erstauflage kommt man so auf insgesamt über 10 Millionen Abrufe des Kanzlerin-Podcasts, so der Focus.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







1.) Wenn Frau Merkel unser Land vertreten will, soll Sie sich erstmal vernünftig kleiden...
so viel dünnpfiff auf einem haufen das ließt man sich gerne nicht durch ... bah, ein von...
witzbold, dummschwätzen kann ich auch, egal trolle gefüttert, jetzt geh ich schlafen
Sicher kann man die Kosten dahin rechnen. Ist aber jenseits von Gut und Böse. Für bislang...