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Spieletest: World In Conflict - Kalter Krieg der Extraklasse

World in Conflict
World in Conflict
Das Gameplay ist generell auf hohes Tempo und schnelle, nichtsdestotrotz taktisch wohl überlegte Aktionen ausgelegt; Basenbau und Ressourcensammeln entfallen, dafür müssen Infanterie, Panzer und Helikopter (die allesamt sowohl Angriffs- als auch Defensivaufgaben ausführen können) geschickt gesteuert, Nachschub geordert und teils mehrere Krisenherde gleichzeitig beherrscht werden. Trotzdem werden geübte Strategen recht schnell die Kampagne siegreich beenden - diverse hämische Forumskommentare, die in diesem Zusammenhang von einem "besseren Tutorial" sprechen, mögen da unberechtigt sein, etwas umfangreicher hätte das Ganze aber zweifelsohne ausfallen dürfen. Und auch von den typischen Strategiespielproblemen bleibt World In Conflict nicht verschont - die KI etwa lässt manchmal zu wünschen übrig, vor allem die Wegfindung zehrt immer mal wieder an den Nerven.

Über mangelnde Dauermotivation muss sich trotzdem nicht beschwert werden - der Multiplayer-Modus hält nämlich fast alles, was man sich im Vorfeld erhoffen durfte. Großer Wert wird hier auf Teamplay gelegt: Der Spieler kämpft als Infanterist, Panzerfahrer, im Helikopter oder als unterstützender Pionier, spannende Modi wie Domination sowie Angriff und die Möglichkeit, auch in bereits laufendende Partien einzusteigen und den Gegner mit massivem Waffeneinsatz bis hin zur Atombombe zu bekämpfen, sorgen für äußerst kurzweilige Partien. Schade allerdings: Im Multiplayer dürfen neben den Amerikanern zwar auch die russischen Truppen dirigiert werde, die spielerischen Unterschiede sind aber auf Grund praktisch identischer Einheiten zu vernachlässigen.

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Optisch überzeugt World In Conflict mit einer bestens zum Spiel passenden Inszenierung - spektakuläre Explosionen, dichter Kugelhagel, erschreckend große Atompilze und vieles mehr sorgen für ein immens dichtes Spielerlebnis. Auch die Soundkulisse ist gelungen, wenn hier auch sicherlich noch ein paar Effekte mehr möglich gewesen wären.

World In Conflict ist im Handel in mehreren Versionen erhältlich - neben einer Standard-USK-16- gibt es auch eine USK-18-Version in Standard- und Collectors-Edition-Variante. Die Unterschiede zwischen den Versionen sind vor allem kosmetischer Natur und schlagen sich unter anderem in der Benennung der Atombombe nieder.

Fazit:
Wer will, findet an World In Conflict einiges zu kritisieren: Die spielerischen Parallelen zum Massive-Titel Ground Control 2 sind teils doch deutlich, die Kampagne ist recht kurz und sehr pathosgeladen, die beiden Teams im Multiplayer-Modus kaum unterschiedlich. Und trotzdem ist der Titel in Sachen Atmosphäre, Spannung und Inszenierung mit das Beste und Beeindruckendste, was es im Strategie-Genre in diesem Jahr bisher zu sehen gab; wer Taktik am liebsten mit viel Action genießt, sollte hier definitiv zugreifen.

 Spieletest: World In Conflict - Kalter Krieg der Extraklasse

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Johnny Cache 19. Nov 2007

Womöglich jemand der 6 Wochen lang gerne eine Antwort schreiben möchte, aber es dann...

Noel 08. Okt 2007

Un wann lernt ihr endlich, dass wiki-Direktlinks anders aussehen. Oder warum sollte sich...

Silas 08. Okt 2007

Prinzipiell mag ich es dass wir in Deutschland so vieles synchronisiert bekommen... aber...

MrBrown 07. Okt 2007

Zum Glück ohne Basenaufbau. Beim letzten C&C habe ich mal zwei Kollegen im TeamSpeak...

knt 07. Okt 2007

Geschichtsbücher sind eine feine Sache. Da kann man z.B. etwas über den Korea-Krieg der...



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