DLP-Pico-Projektoren von drei Herstellern
Die anlässlich der Fachkonferenz Mobile Display der Society for Information Display in den USA vorgestellte zweite Generation von DLP-Pico-Projektoren sollen dem im März 2007 vorgestellten Prototypen vor allem in Bezug auf Bildqualität und Größe überlegen sein. Das neue DLP-Pico-Modul ist schmaler und kleiner, was die Integration in mobile Geräte wie Mobiltelefone, digitale Kameras und tragbare Mediaplayer vereinfacht.
Allerdings ist auch der neue Prototyp noch etwas überdimensioniert für die Integration in ein Mobiltelefon, da er noch etwa genauso groß und 1 cm hoch ist. Dennoch kann schon gänzlich auf einen Lüfter oder andere bewegliche Teile verzichtet werden.
Die Bildqualität konnte zudem TI zufolge durch die Einbindung der ersten granulationsfreien Lösung verbessert werden, die den so genannten "Speckle"-Effekt behebt. Mit DLP-Pico-Projektoren könnten sich "kristallklare Bilder und Videoclips auf nahezu jede Art von Oberfläche projizieren" lassen, etwa in der Größe eines Blattes Papier im DIN-A4-Format.
"Es gibt rund 1,4 Milliarden mobile Geräte mit Bildschirmen kleiner als 3,5 Zoll. Unsere Innovation erlaubt es, Informationen und Bilder noch fesselnder darzustellen und sie miteinander zu teilen - ohne dass sich dies negativ auf die Größe der Geräte auswirken würde" , so Frank Moizo, Manager Emerging Markets bei Texas Instruments DLP Products. Ihm zufolge hat TIs DLP-basierte Pico-Projektor-Technik das Potenzial, die Nutzung mobiler Displays radikal zu verändern.
Zu den von TI genannten drei Herstellern, welche die Entwicklung und Fertigung von mobilen Geräten mit DLP-Pico-Projektionstechnik planen, zählen Foxconn, Young Optics und Sypro Optics aus Jena. In Zusammenarbeit mit Produktherstellern und Consumer-Electronics-Marken wollen diese Unternehmen ultra-mobile Projektion realisieren - sowohl integriert in mobile Geräte als auch als eigenständige Projektoren.



