Abo
  • Services:
Anzeige

Microsoft öffnet .Net-Bibliotheken

Quelltext der Bibliotheken unter Shared-Source-Lizenz

Microsoft will noch 2007 den Quelltext für die Bibliotheken des .Net-Frameworks für Entwickler öffnen. Dadurch wird es prinzipiell jedem möglich, in den Bibliotheken nach Fehlern zu suchen - mehr können Programmierer jedoch nicht ausrichten, denn die verwendete Lizenz gewährt nur Einblick in den Quelltext.

Gemeinsam mit der Veröffentlichung von .Net 3.5 und Visual Studio 2008 wird Microsoft die Bibliotheken seines Frameworks im Quelltext veröffentlichen, kündigte Scott Guthrie, General Manager für Entwicklerprodukte bei Microsoft, an. Im Detail wird der Quelltext inklusive der enthaltenen Kommentare für die .Net Base Class Libraries, ASP.Net, Windows Forms, ADO.Net, XML und WPF veröffentlicht.

Anzeige

Später sollen weitere Bibliotheken wie WCF, Workflow und LINQ im Quelltext veröffentlicht werden. Der Quelltext soll separat zum Download angeboten werden, so dass er mit jeder beliebigen Entwicklungsumgebung betrachtet werden kann. Ferner soll es mit Visual Studio 2008 direkt möglich sein, die Debugger-Symbole von einem Microsoft-Server herunterzuladen, so dass bei der Fehlersuche in eigenen Anwendungen auch Informationen zu den Klassen- und Methoden-Aufrufen in den .Net-Bibliotheken angezeigt werden.

Letztendlich hilft Microsofts Schritt Programmierern aber höchstens dabei, einen tieferen Einblick in .Net zu bekommen. Denn während auf der Hand liegt, dass Microsoft eine seiner eigenen Shared-Source-Lizenzen für die Bibliotheken nutzt, wurde hier mit der Microsoft Reference License (Ms-RL) ausgerechnet die restriktivste unter Microsofts Lizenzen ausgesucht. Sie gestattet nur den Einblick in den Quellcode, schließt aber jegliche Nutzung aus. Selbst Fehler im .Net-Framework zu beheben bleibt für Programmierer also auch weiter ein Traum - stattdessen können sie nur konkretere Informationen an die Redmonder übermitteln und hoffen, dass sich diese dann des Problems annehmen.

Der eWeek-Autor Steven J. Vaughan-Nichols sieht in Microsofts Schritt sogar eine Gefahr für das Open-Source-Projekt Mono. Dadurch, dass der Quelltext der Bibliotheken nun für jedermann einsehbar ist, laufe Mono eher Gefahr, mit Vorwürfen konfrontiert zu werden, direkt von Microsoft gestohlen zu haben, so Vaughan-Nichols in seinem Artikel. Da Mono ebenfalls .Net implementiert, geht er davon aus, dass Teile des Quellcodes zwangsläufig ähnlich sein werden und Microsoft so - ähnlich wie SCO bei Linux - behaupten könne, diese wären direkt übernommen worden.


eye home zur Startseite
BOFH 05. Okt 2007

Auch wenn du ganz viele Fremdwörter benutzt hast, macht das deinen Artikel leider nicht...

knt 04. Okt 2007

Vergleichen mit?

ich auch 04. Okt 2007

Es sei denn sie können beweisen das sie nicht schwimmen können... PS: Wieso stellt...

kuroneko 04. Okt 2007

Gab et schon, wollt' nur keiner haben. Siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/PicoJava...

Kugelfisch 04. Okt 2007

Naja, die Teile, die in Jave selbst geschrieben sind und nicht nativ ausgeführt werden...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven
  3. Bosch Engineering GmbH, Abstatt
  4. über Hanseatisches Personalkontor Hannover, Gallin bei Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,00€ USK 18
  2. (-72%) 5,55€
  3. (-50%) 14,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Flightsim Labs

    Flugsimulator-Addon klaut bei illegalen Kopien Passwörter

  2. Entdeckertour angespielt

    Assassin's Creed Origins und die Spur der Geschichte

  3. Abwehr

    Qualcomm erhöht Gebot für NXP um 5 Milliarden US-Dollar

  4. Rockpro64

    Bastelplatine kommt mit USB-C, PCIe und Sechskernprozessor

  5. Jameda

    Ärztin setzt Löschung aus Bewertungsportal durch

  6. Autonomes Fahren

    Forscher täuschen Straßenschilderkennung mit KFC-Schild

  7. Fernsehstreaming

    Magine TV zeigt RTL-Sender in HD-Auflösung

  8. TV

    SD-Abschaltung bei Satellitenfernsehen steht jetzt fest

  9. PM1643

    Samsung liefert SSD mit 31 TByte aus

  10. Spielebranche

    Innogames wächst weiter stark mit Free-to-Play



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

Lebensmittel-Lieferservices: Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"
Lebensmittel-Lieferservices
Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"
  1. Kassenloser Supermarkt Technikfehler bei Amazon Go
  2. Amazon Go Kassenloser Supermarkt öffnet
  3. ThinQ LG fährt voll auf künstliche Intelligenz ab

  1. Re: Erfreut über die Entwicklung von Ubisoft

    eXXogene | 21:01

  2. Re: Die Praxis wird noch zunehmen

    David64Bit | 21:00

  3. Re: Gut so

    My1 | 20:56

  4. Re: Bevor Autos wirklich autonom fahren...

    ChMu | 20:53

  5. Re: Ich würde gerne bestellen und selber abholen!

    logged_in | 20:52


  1. 17:41

  2. 17:09

  3. 16:32

  4. 15:52

  5. 15:14

  6. 14:13

  7. 13:55

  8. 13:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel