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Ultra-preisgünstige PCs als Nachfolger der Bildungsnotebooks

Billig-Notebooks für Entwicklungsländer beflügeln PC-Absatz. Nach Untersuchungen der Marktforschungsunternehmens Gartner könnte durch preisgünstige Bildungsnotebooks für Entwicklungs- und Schwellenländer auch der dortige Absatz von Desktop-PCs für Bildungszwecke erhöht werden. Dadurch könnten sich die PC-Hersteller neue Märkte erschließen.
/ Andreas Donath
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Gartner erwartet, dass bis Ende 2012 über sechs Millionen Billig-Notebooks für den Erziehungsbereich verkauft werden. Eine solche Menge an Billiggeräten würde die Verkaufszahlen von Bildungs-PCs in Entwicklungsregionen um 40 Prozent heben, erwarten die Analysten. Nach Einschätzung von Gartner wird es im Jahr 2008 annähernd eine Million Billig-PCs geben, im Jahr 2011 bereits fünf Millionen.

"PC-Händler, die Regierungen und Entwicklungsorganisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern ansprechen, sollten bis Mitte 2008 die eingeschränkte Einführung ihrer eigenen Billig-PC-Modelle in Asien und Lateinamerika geplant haben oder sie werden die frühen Chancen, die der Markt für billige Bildungs-PCs bietet, verpassen" , so Annette Jump, Research Director bei Gartner.

Die Zielgruppe für extrem günstige PCs sind öffentliche Bildungseinrichtungen aber auch private Schulen könnten einen Absatzmarkt darstellen. Der Erfolg oder Misserfolg von "ultralow-cost PCs", wie Gartner die Rechner nennt, die durch die Bildungsnotebooks ebenfalls Chancen haben sollen, hänge von sechs Faktoren ab: staatliche Förderung und Subventionierung, Microsofts, Intels und AMDs Unterstützung, attraktive Preismodelle sowie Software und Ausbildung in einer örtlichen Sprache sowie niedrige Supportkosten.


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