ComBots: Aktien-Rückkäufe sollen Börsenkus erhöhen
Einigung mit klagendem Aktionär bedingt Aktien-Rückkauf zur Kurssteigerung
Nachdem ComBots bereits die Entwicklung seines gleichnamigen Instant-Messenger eingestellt hat, will das Unternehmen über den Rückkauf eigener Aktien nun ein Teil seines liquiden Vermögens an die Aktionäre ausschütten. Allerdings kommt dieser Schritt nicht ganz freiwillig, sondern erfolgt im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs mit einem Aktionär.
So hat sich ComBots verpflichtet, die bestehende Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien insoweit auszunutzen, dass bis zum 30. Juni 2008 - unter Anrechnung bereits gehaltener eigener Aktien - 8 Prozent des Grundkapitals, d.h. 2,77 Millionen eigene Aktien, erworben und diese eingezogen werden. Derzeit hält die ComBots AG rund 228.300 im Rahmen des laufenden Programms erworbene eigene Aktien.
Die Verpflichtung zum Rückerwerb eigener Aktien entfällt, sollte der Börsenkurs (Xetra) der ComBots-Aktie an fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen im Tagesdurchschnitt über 13,35 Euro liegen. Dieser Wert entspreche in etwa dem rechnerischen Wert liquider und liquiditätsnaher Mittel pro Aktie, die ComBots hält. Aktuell liegt der Kurs bei etwa 11,10 Euro, über 13,5 Euro notierte das Papier zuletzt Anfang 2006.
Der klagende Aktionär nimmt im Gegenzug seine anhängigen Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen gegen die Beschlüsse der Hauptversammlungen vom 13. Juli 2006 und 19. Juli 2007 zurück.
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Der ist nicht dumm. Er verdient sich eher dumm und dämlich. Schließlich bekommt er ein...
Mal im Ernst: Wenn ich soviel Energie und Geld in etwas stecke, was sowenig gebraucht...