Millionenklage wegen iPhone-Preissenkung
Die New-Yorkerin Dongmei Li hat nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP(öffnet im neuen Fenster) gegen Apple Klage am zuständigen Gericht eingereicht. Sie wirft Apple vor, gegen geltende Preis-Diskriminierungs-Gesetze verstoßen zu haben. Apple hatte Anfang September 2007 den Preis für das 8-GByte-iPhone um 200,- US-Dollar gesenkt . Dieser Preisrutsch kam so kurz nach dem Marktstart sehr unerwartet. Nach Kundenprotesten räumte Apple iPhone-Kunden ein, dass diese 100,- US-Dollar als Gutschein erhalten, wenn sie ein iPhone vor der Preissenkung erworben haben.
Li fordert in ihrer Klage einen Schadensersatz in Höhe von 1 Million US-Dollar. Sie wirft Apple vor, dass ein so frühzeitiger und so drastischer Preisrutsch nicht zu erwarten gewesen war. Die Erstkäufer des iPhones können ihr Gerät nun nicht mehr mit einem gleich hohen Gewinn verkaufen, wie das für Käufer möglich ist, die das iPhone nach der Preissenkung erworben haben. Zudem seien die Käufer eines 4-GByte-iPhones benachteiligt, weil Apple dieses Modell seit Anfang September 2007 gar nicht mehr verkauft. Auch Li hat sich damals ein iPhone mit 4 GByte Speicher zugelegt.
Apple wollte keinen Kommentar dazu abgeben. Auch AT&T verweigerte eine Stellungnahme dazu. Denn auch der exklusive Mobilfunkanbieter für das iPhone wird in der Klage angesprochen, weil dem Konzern durch eine 2-jährige Vertragsbindung unfaires Verhalten vorgeworfen wird.



