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Gameforge: MMORPG Saga of Ryzom wird verkauft

Saga of Ryzom
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Klaas Kersting schätzte noch auf der Games Convention, dass es 1 bis 2 Millionen Euro kosten würde, um das Spiel wieder auf Vordermann zu bringen und den Ryzom-Betrieb wirtschaftlich zu machen. Kersting heute dazu: "Eine weitere Vermarktung von 'Saga of Ryzom' hätte eine unverhältnismäßig hohe Belastung für unser noch junges Unternehmen bedeutet, weshalb uns bedauerlicherweise letztlich nichts anderes übrig blieb.".

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In der am heutigen 2. Oktober 2007 veröffentlichten Pressemitteilung gibt sich Kersting dennoch zuversichtlich, was die Zukunft des Online-Rollenspiels angeht: "Das Spiel 'Saga of Ryzom' wird im Zuge des Auflösungsverfahrens als wertvolles Asset vermarktet werden und einen neuen Betreiber finden. Somit ist der weitere Betrieb des Spiels aller Voraussicht nach gesichert." Nur nicht mehr unter dem Dach von Gameforge.

Saga of Ryzom
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Bleibt zu hoffen, dass sich Kerstings Zuversicht bestätigt und ein neuer Käufer gefunden wird, der das Online-Rollenspiel übernehmen und weiterbetreiben kann. Genug Potenzial hat die vorhandene Infrastruktur. Rund 40 bis 50 Server verwalten das Spiel mit zuletzt 4.500 Abonnenten. Die Server selbst sollen genug Kapazitäten für die dreifache Spieleranzahl haben. Ryzom wartet mit einem eigenen Grafikstil, einer sehr eigenen Welt und einigen neuen Ideen auf, unter anderem haben die Spieler viele Freiheiten bei der Erzeugung eigener Inhalte.

Derweil konzentriert sich Gameforge auf die Browser- und clientbasierten MMOGs, die ausschließlich online vertrieben werden. Dazu nimmt Gameforge mittlerweile auch Onlinespiele in Lizenz, übersetzt, betreibt und vermarktet diese. Gameforge selbst hatte zur Games Convention 2007 laut Kersting 42 Millionen registrierte Nutzer, pro Tag kommen rund 80.000 Neuanmeldungen dazu, die auf vielen Browsern und Plattformen mit- und gegeneinander spielen.

 Gameforge: MMORPG Saga of Ryzom wird verkauft
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umsemsa 05. Aug 2008

da wurde auch eien Firma nach der anderen in den Abgrudn gezogen. Selbst Escom hatte...

umselbumsel 05. Aug 2008

Dann darf SecondLive nie verkauft werden;) Da werden die USerzahlen so abnormal hoch...

Starlord 20. Okt 2007

Also ich hatte da nie Probleme, warscheinlich weil ich mir am Anfang schon Gedanken...

DER GORF 04. Okt 2007

Über Google wäre er da früher oder später auch da hin gekommen...

Jizerah 03. Okt 2007

Tja, schon schade dass es so enden musste... ...wobei es noch nicht vorbei ist...


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