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SerNet fordert Offenlegung der SMB-Spezifikationen

Microsoft soll Schnittstellen offen legen. Die Firma SerNet fordert Microsoft in einem offenen Brief dazu auf, die Spezifikationen für die Netzwerkprotokolle SMB bzw. CIFS offen zu legen. Die Details über die Protokolle würden der Open-Source-Software Samba dabei helfen, eine bessere Kompatibilität zu Windows-Systemen zu erreichen. SerNet beruft sich auf das Mitte September 2007 gefällte Urteil des Europäischen Gerichtshofs.
/ Julius Stiebert
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Das Göttinger Unternehmen SerNet bietet Dienstleistungen rund um den freien SMB-Server Samba an und fordert nun in einem offenen Brief(öffnet im neuen Fenster) von Microsoft die Veröffentlichungen des SMB- bzw. CIFS-Protokolls.

Damit könnte SerNet zusammen mit dem Samba-Team die Software weiterentwickeln, um so voll kompatibel zu Windows Server und dessen Diensten wie Active Directory zu werden, um sich so als volle Alternative zu etablieren. Laut SerNet arbeitet das Samba-Team derzeit vor allem an einer besseren Interoperabilität der eigenen Software mit Active Directory.

Die Forderung stützt SerNet auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen Microsoft. Das Gericht legte Microsoft unter anderem auf, innerhalb von 120 Tagen Schnittstellen zu veröffentlichen. SerNet setzte dem Software-Unternehmen nun dieselbe Frist, also bis zum 15. Januar 2008, um so den Erfolg des Gerichtsverfahrens in der Praxis zu überprüfen.

In einem Dokument(öffnet im neuen Fenster) führt SerNet alle Aufgaben auf, die ohne Protokoll-Spezifikationen nur unvollständig umgesetzt werden können.


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