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Second Life auf dem Weg zur besseren Physik-Simulation

Öffentlicher Betatest mit Havok 4. Linden Lab hat mittlerweile den öffentlichen Betatest von Second Life mit besserer Physiksimulation gestartet. Bis die 3D-Community jedoch auf den normalen Servern zur Havok-4-Physikengine wechseln kann, werden noch weitere Testphasen folgen.
/ Christian Klaß
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Noch setzt Second Life auf die längst veraltete Havok-1-Engine. Eigentlich sollte schon früher ein Wechsel auf Nachfolgeversionen erfolgen, die Entwickler entschieden sich aber nach einigen – wie sie es selbst ausdrückten – "Fehlstarts" dazu, erst eine neue Abstraktionsschicht zu programmieren, um künftig leichter die Physik-Engine austauschen zu können. Im Rahmen des nun gestarteten öffentlichen Havok-4-Betatests lädt Linden Lab die Second-Life-Fans zum Ausprobieren ein – bestehende Avatare können auf die Testserver kopiert und dort unabhängig vom Haupt-Avatar verwendet werden, um alles Mögliche auszuprobieren – ohne dafür Geld ausgeben zu müssen. Einige Probleme sind bereits bekannt, wie in den Havok4 Beta1 Release Notes(öffnet im neuen Fenster) nachzulesen ist.

Nach dem Abschluss der gerade gestarteten zweiten Phase, dem öffentlichen Betatest, soll dann in der dritten Phase Havok 4 in wenigen ausgewählten Regionen des regulären Second Life zum Einsatz kommen. Darin kann dann mit dem echten Inventar des eigenen Avatars hantiert werden – auf eigene Gefahr. In der vierten Phase folgen 50 bis 100 der "Main-Grid"-Regionen von Second Life und erst mit Phase fünf soll dann Havok 4 überall eingeführt sein.

"Das Projekt ist deutlich größer als irgendwer von uns erwartet hätte, aber die guten Nachrichten sind, dass wir nun fertig für die Betatests und bereit zum Beseitigen der in der letzten Minute auftretenden Fehler sind, bevor die Havok-4-basierten Simulationen ins Main-Grid kommen" , so die Entwickler in ihrer Havok 4 Beta Home(öffnet im neuen Fenster) getauften Informations-Webseite.

Havok 4 ist zwar nicht veraltet, die Physik-Engine wird in vielen bekannten Spielen eingesetzt. Mittlerweile rührt der Anbieter Havok aber die Werbetrommel für sein im September 2007 veröffentlichtes Havok 5. Diese aktuelle Havok-Version verspricht u.a. eine deutlich effizientere Speicher- und CPU-Ausnutzung sowie mehr gestalterische Freiräume für Animationen. Havok wurde im gleichen Monat von Intel gekauft .


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