Linux-Kernel 2.6.23 mit neuem Scheduler und Xen
Damit können auch die Hauptfunktionen in einem proprietären Programm stecken, während nur die Kernel-Schnittstelle unter der GPL veröffentlicht werden muss. Dabei ist von Vorteil, dass diese Schnittstelle stabil bleiben kann und Änderungen am Treiber bei neuen Kernel-Versionen nicht nötig werden. Heute ist es bei proprietären Kernel-Treibern häufig der Fall, dass diese nicht mehr funktionieren, wenn ein neuer Kernel API-Änderungen enthält. Fehler im Treiber würden außerdem nicht zu einem Absturz des Kernels führen.
Änderungen gab es wie so oft auch bei den Dateisystemen. Eine neue Funktion in XFS soll Flaschenhälse bei mehreren hundert Dateitransaktionen auf einmal vermeiden. Dies lässt sich allerdings nur über "mkfs" einschalten, also beim Erstellen eines neuen Dateisystem. Nachträglich ist dies bisher nicht möglich, eine Lösung soll aber noch entwickelt werden. Eine weitere neue XFS-Funktion soll zur besseren Arbeit mit Videos führen, bei denen bestimmte Bildraten erreicht werden sollen.
Das noch in der Entwicklung befindliche Ext4 unterstützt den ebenfalls neu eingeführten Systemaufruf Fallocate, mit dem Anwendungen Speicher für Dateien vorbelegen können. Der Speicher wird so in jedem Fall gesichert, auch wenn das Dateisystem später voll werden sollte. OCFS2 unterstützt den Aufruf ebenfalls.
Neben neuen Sound-Treibern bringt der Kernel 2.6.23 auch einen Treiber für den Gigabit-Netzwerkchip der PlayStation 3 mit und einen Treiber für Realtek-8187-USB-WLAN-Sticks, der auf den mit Linux 2.6.22 integrierten WLAN-Stack Mac80211 setzt. Für die PlayStation 3 kamen darüber hinaus noch weitere Treiber hinzu, beispielsweise für einen HDMI-RGB-Modus und für das Blu-ray-Laufwerk der Spielekonsole.
Auch in anderen Bereichen wie Video4Linux, ACPI und Firewire integrierten die Entwickler neue Treiber.
Wie üblich steht der neue Kernel 2.6.23 als komplettes Archiv und als Patch zum Download bereit. Auch auf diversen Mirror-Servern liegen die Dateien.
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Zeigt sehr gut wieviel Ahnung du von Windows hast :) Oeffne mal deine Control Panels...
Naja, eigentlich ist dafür auch die Distribution zuständig. Debian liefert z. B. Xen...