MIT will Kerberos verbreiten
Der Authentifizierungsdienst Kerberos existiert schon seit über 20 Jahren und wurde am MIT im Rahmen des Projekt Athena(öffnet im neuen Fenster) entwickelt. Zur Authentifizierung sitzt dabei zwischen Client und Server ein extra Kerberos-Dienst, so dass auch so genannte Man-in-the-Middle-Angriffe ausgeschlossen werden sollen. Kerberos unterstützt Single-Sign-On, womit ein Nutzer sich nur einmal anmelden muss und während einer Sitzung der Kerberos-Dienst alle weiteren Identitätsprüfungen übernimmt.
Kerberos wird allerdings hauptsächlich in Unternehmensnetzwerken verwendet, obwohl die meisten Betriebssysteme das Protokoll unterstützen. Die neue Arbeitsgemeinschaft soll Kerberos hingegen als Authentifizierungsdienst für weltweite Computernetze, und damit auch das Internet, etablieren.
Das Kerberos-Konsortium wird Software entwickeln und Dokumentationen verfassen, um Kerberos-Single-Sign-On in allen Netzen verwenden zu können. Hinter der Arbeitsgemeinschaft stehen auch Google, Sun, die Stanford-Universität sowie die Universität Michigan.