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Die Odyssee von Commodore geht weiter

Tulip will Aktien zurückkaufen. Einen ungewöhnlichen Verlauf hatte die Traditionsmarke Commodore schon länger. Nun will der ehemalige Markennamen-Eigentümer die Marke gar zurückkaufen. Der niederländische Computerhersteller hat die Commodore International Corporation (CIC) darüber informiert, dass man ein Gebot für alle ausstehenden Aktien von CIC in den USA abgeben will.
/ Andreas Donath
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Tulip will ungefähr einen US-Dollar pro Aktie zahlen. Man biete den Aktionären ein Tauschverhältnis von einer Tulip-Aktie für zehn CIC-Aktien an.

Die ehemalige Heimcomputerschmiede, die sich vor allem durch den C64 und die Amiga-Serie einen Namen gemacht hat, wurde erst Ende 2004 von Tulip Computers für 24 Millionen US-Dollar an das Start-up-Unternehmen Yeahronimo Media Ventures (YMV) verkauft.

Tulip erwarb Commodore im Jahr 1997 vom deutschen Computeranbieter Escom und startete 2003 in Zusammenarbeit mit Ironstone den Wiederaufbau der Marke in Verbindung mit neuen C64-Produkten.

Ende September 2005 starteten Yeahronimo Media Ventures und das niederländische Unternehmen "The Content Factory" unter dem Namen "Commodore Gaming" einen neuen Spiele-Publisher. Unter dem Namen "Commodore World" vertrieb das Unternehmen dann allerdings unter anderem Musikstücke und portable Media-Player. Im März 2007 wurden unter der Marke "Commodore Gaming" hochwertige PCs für Computerspieler vorgestellt.

Man darf gespannt sein, was nun Tulip mit Commodore vorhat, sollte der Übernahmeplan gelingen.


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