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Internet wird bei der Jobsuche fast unverzichtbar

38 Prozent der Deutschen haben bislang online nach Stellen gesucht. Die Stellensuche lief früher fast ausschließlich über Zeitungsanzeigen, das Arbeitsamt, Aushänge oder aber das private Netzwerk. Immer stärker drängt seit Jahren das Internet in die Rolle der Zeitungen vor und wird zum zentralen Medium der Jobrecherche. Eine Studie hat dies nun bestätigt.
/ Andreas Donath
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38 Prozent aller Deutschen haben bereits im Internet nach einem Arbeitsplatz gesucht, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Bei den Jüngeren bis zum Alter von 35 Jahren sind es mit 55 Prozent sogar mehr als die Hälfte.

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"Das Internet ist für die Jobsuche unverzichtbar geworden", sagte BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer. "Bewerber, die das Internet nicht nutzen, vergeben Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz."

Die repräsentative Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Forsa durchgeführt. Dabei wurde auch ermittelt, welche Online-Angebote die Arbeitssuchenden nutzen. Jeweils mehr als die Hälfte recherchieren auf allgemeinen Stellenbörsen bzw. direkt auf den Webseiten potenzieller Arbeitgeber nach geeigneten Jobs. Je ein Drittel nutzen branchenspezifische Online-Stellenbörsen oder die Internetseiten von Tageszeitungen, die den Markt für Stellenanzeigen in Printmedien dominieren.

"Das Internet wird nicht nur bei der Ausschreibung von Stellen wichtiger, sondern auch im Bewerbungsprozess", betonte Scheer. 17 Prozent der Befragten haben sich bereits online oder per E-Mail beworben. Bei den Jüngeren bis 35 Jahre sollen es 28 Prozent sein.


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