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SFLC schließt WLAN-Treiber-Untersuchung ab

Änderungen können an das OpenBSD-Projekt zurückgegeben werden. Das Software Freedom Law Center (SFLC) hat seine Untersuchung des Linux-WLAN-Treibers Ath5k für Atheros-Chips abgeschlossen und die Lizenzprobleme ausgeräumt. Gemeinsam mit den Copyright-Inhabern hat das SFLC sichergestellt, dass Änderungen an das OpenBSD-Projekt zurückgegeben werden können.
/ Julius Stiebert
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Der Ath5k-Treiber basiert auf dem freien Atheros-Treiber aus OpenBSD und wurde kürzlich unter der GPL lizenziert, um ihn so in den Linux-Kernel bekommen zu können. Zuvor war der Code auch unter der BSD-Lizenz ("2-Clause BSD") verfügbar. Beim OpenBSD-Projekt stieß dieser Schritt auf wenig Gegenliebe - da Änderungen an einem ausschließlich unter der GPL lizenzierten Treiber nicht zurück in ihren Quellcode übernommen werden könnten.

Das SFLC hat sich daraufhin der Sache angenommen und mit den Copyright-Inhabern beschlossen, ihre Änderungen auch unter der BSD-Lizenz verfügbar zu machen. Sie können also auch vom OpenBSD-Projekt übernommen werden. Allerdings existiert ein Code-Zweig, der davon ausgenommen ist.

Das SFLC hat dazu auch eine Richtlinie veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) , die sich an Entwickler richtet, die BSD-lizenzierten Code in ein GPL-Projekt übernehmen wollen.


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