Canon mit neuen Thermo-Sublimationsdruckern für Fotos
Die beiden Selphy-ES-Fotodrucker unterscheiden sich vornehmlich durch ihre Displays und die Möglichkeit, auch ohne Stromstecker über Akku drucken zu können. Der Selphy ES2 kann optional mit einem Akku auch unterwegs drucken und besitzt ein 3 Zoll großes TFT-Display, das herausklappbar ist. Das ist neben der Gehäusefarbe auch der einzige Unterschied, den es zu dem vor einem Jahr vorgestellten ES1 den Daten zufolge gibt.
Das Schwestermodell Selphy ES20 hingegen ist mit einem 2,5 Zoll großen Display ausgestattet, das fest mit dem Gehäuse verbunden ist und nicht mit einem Akku aufgerüstet werden kann. Die Auflösung von 300 x 600 dpi ist beiden Geräten gemein. Auch beim Verbrauchsmaterial gibt es keine Unterschiede. Es gibt verschiedene Druckformate und Kassetten für Farb- oder Schwarz-Weiß-Druck. Sie können Bilder im 10-x-15-Format (50er- und 100er-Packs erhältlich) oder im SW-Druck (25 Prints pro Packung) bzw. im Kreditkartenformat ausgeben, wahlweise auch mit klebender Rückseite.
Beide Modelle verfügen über eingebaute Drucklayouts wie beispielsweise Kalender oder Alben-Designs, mit denen Fotos direkt ohne Umweg über den Rechner versehen werden können. Dazu reicht es, eine Speicherkarte oder die Kamera selbst anzuschließen. Dazu kommen interne Bildausschnittfunktionen, Rote-Augen-Korrektur, optimierte Hauttonwiedergabe oder Farbmanipulationen sowie Schattenaufhellungen.
Die Speicherkarten-Steckplätze verarbeiten die meisten gängigen Speicherkarten, darunter auch xD-Karten. Ein Bluetooth-Adapter ist optional erhältlich, der Selphy ES2 ist standardmäßig zusätzlich mit einer Infrarot-Schnittstelle ausgerüstet.
Treiber und Software für Windows (2000, XP, Vista) sowie MacOS X liegen bei. Ab November 2007 soll es den Canon Selphy ES2 für rund 200,- Euro im Handel geben. Der Selphy ES20 erscheint im Dezember 2007 für rund 175,- Euro.



