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Interview: Robbie Bach über Xbox 360, Halo 3 und Zune

Robbie Bach: In den nächsten 12 Monaten kommt IPTV auf die Xbox 360
Robbie Bach: In den nächsten 12 Monaten kommt IPTV auf die Xbox 360
Golem.de: Welche Chancen könnte es geben, die Kommunikation über Live bzw. Live selbst offener zu gestalten. Sei es um Videos mit anderen Xbox-360-Nutzern austauschen oder Webstreams von anderen Anbietern anzuschauen.

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Robbie Bach: Sie sprechen hier viele Dinge an. Lassen Sie uns versuchen, diese etwas zu ordnen. Die Vorstellung ist sicherlich, dass die Leute Videos an beliebigen Orten sehen möchten. Ich denke, das ist die Realität. Und Sie werden sehen, dass wir uns weiter darauf konzentrieren. Wir haben jetzt bei der Xbox damit angefangen - mit Xbox Live und unserem damit verbundenen Video-Service. Wir werden in diesem Jahr diesen Video-Service in Europa anbieten. Das ist die Erweiterung dazu. Es gibt ganz klar noch andere Orte, an denen wir diese Art Service anbieten können. Wir werden das untersuchen und entscheiden, wie wir das mit der Zeit umsetzen. Es gibt kleine Beispiele dafür bei unserer Media-Room-Technologie, die von der Deutschen Telekom, British Telekom und anderen eingeführt wird. Hier tut sich etwas und es wird noch mehr kommen - keine Frage.

Golem.de: Die Deutsche Telekom setzt bei T-Home auf Microsofts IPTV-Servertechnik. Die Xbox 360 wird bereits von Microsoft als Set-Top-Box für Internetfernsehen vorbereitet. Wann wird es denn so weit sein, dass die Xbox 360 auch für T-Home-Zuschauer als Empfänger dient?

Robbie Bach: Ich möchte mich nicht zu bestimmten Kunden äußern. In den nächsten zwölf Monaten werden wir zusammen mit anderen einiges umsetzen. Was ist denn bei Media-Room und IPTV passiert? Unseren Partner ist es sehr wichtig, ihr Serviceangebot zu skalieren. Die Deutsche Telekom möchte ihr Serviceangebot zehntausenden, hunderttausenden, Millionen von Anwendern zur Verfügung stellen. Das gilt ebenso für AT&T in den Vereinigten Staaten, für British Telekom, für Swisscom. Diese Unternehmen konzentrieren sich sehr stark darauf, ihr Serviceangebot zu skalieren. Wir kommen nun an einen Punkt, an dem sie verstehen, was sie tun. Bis zum Ende unseres Geschäftsjahrs im Juni 2008 werden wir bei unserer Media-Room-Technologie zwischen 1,5 und 2 Millionen Anwender haben.
Das wird passieren. Wenn wir an diesem Punkt sind, werden unsere Partner anfangen, zu Phase 2 überzugehen und sich fragen: "Wie können wir Mehrwert bieten? Wie können wir differenzieren? Wie bieten wir unseren Video-Kunden neue Services, neue Funktionen?" Dann kommen die Leute zu uns und sagen: "Ich interessiere mich für die Xbox, habe allerdings noch abgewartet. Jetzt sollten wir reden." Ich denke, wir kommen an diesen Punkt.

Golem.de: Nochmal zur Xbox 360 für Video-Streaming aus dem Web - ohne Umweg über ein Windows-Vista-System. Ist daran gedacht?

Robbie Bach: Heute laden wir Videos herunter. Wir laden etwas herunter, um es zu besitzen und zahlen nach dem Pay-per-View-Prinzip. Der nächste Schritt hin zu webbasiertem Streaming ist sicherlich technisch machbar. Unsere kleine Herausforderung bei der Xbox [360] ist das Managed Enviroment, das wir schaffen. Die Frage ist, wie gelingt uns der Ausgleich zwischen dem Nutzen, den der Kunde von einem Managed Environment hat, und dem, was grundsätzlich im Web und nicht in einem Managed Environment verfügbar ist. Wir werden uns weiter damit beschäftigen und es ist sicherlich möglich. Wir haben aber nichts in petto, über das wir hier sprechen könnten.

Golem.de: Ist das auch ein Grund dafür, dass es keinen Microsoft-Browser für die Xbox 360 gibt?

Robbie Bach: Den gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Mit der Xbox 360 kommt man nicht ins Netz. Wer weiß, was die Zukunft bringt. Heute haben wir keinen [Browser].

Golem.de: Nur wegen der kontrollierten Umgebung? Oder möchten Sie es einfach richtig machen?

Robbie Bach: Das hat verschiedene Gründe. Grundsätzlich ist es ja nicht so, dass die Leute von ihrem Sofa aus ins Netz gehen. Das ist so. Videos sind eine kleine Ausnahme. Die Leute suchen vielleicht nach einem Video. Im Normalfall sitzen sie auf ihrer Couch und es fällt ihnen ein, dass sie ihre E-Mails abrufen möchten, sich einen neuen Mantel kaufen wollen, ein Paar neue Schuhe brauchen. Dann suchen sie danach. In der Regel machen sie das von ihrem PC aus.

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Kein Fanboy 30. Sep 2007

Also auf mich macht Robbie einen netten Eindruck, leider sieht man auf den Fotos seinen...

Erlärbär 30. Sep 2007

Nein, die Sache ist ganz einfach. DIe Festplatten werden von Microsoft mit einem sehr...

Mono Pol 29. Sep 2007

"Kein Verbraucher sollte sich darüber Gedanken machen müssen. " Ja, genau das ist das...

Kimbo Slice 29. Sep 2007

Dein Kommentar unterstreicht auch nicht gerade deine intelligente Seite... Falls Du eine...

Warmduscher 28. Sep 2007

Schmieriger und flutschiger gehts wohl nicht? Das ist ja noch schlimmer als bei unseren...


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