Abo
  • Services:

Studie: Entwickler halten sich von GPLv3 fern

Evans Data sieht breite Ablehnung der Lizenz

Laut einer Studie von Evans Data haben sich bisher nur wenige Open-Source-Entwickler für die GPLv3 entschieden. Viele der befragten Programmierer wollen die GPLv3 überhaupt nicht verwenden, heißt es weiter von den Marktforschern. Allerdings gibt es auch andere Zahlen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Nur 6 Prozent der an Open-Source-Projekten beteiligten Entwickler haben die GPLv3 bisher angenommen, heißt es im "Open Source Development Survey" von Evans Data, für das 380 Programmierer befragt wurden. Zwei Drittel wollen zudem die GPLv3 nicht innerhalb des nächsten Jahres verwenden, 43 Prozent schließen sogar aus, dass sie überhaupt jemals die neue Fassung der Lizenz für freie Software für ihr Projekt nutzen werden.

Stellenmarkt
  1. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Evans Data lässt allerdings im Dunkeln, ob es sich bei den Befragten ausschließlich um Projekte handelt, die bereits die GPLv2 verwenden oder gar eine andere Open-Source-Lizenz. Die GPLv3 sei durch ihre Regelungen für Entwickler jedenfalls verwirrend, so dass laut den Marktforschern viele Programmierer nicht an Projekten mitarbeiten wollen, die bereits auf die GPLv3 setzen.

Eine etwas andere Sprache sprechen da allerdings die Zahlen der GPLv3-Informationsseite von Palamida, einem Anbieter von Lizenz-Compliance-Software. Von den hier erfassten GPL-Projekten sind bereits über 10 Prozent auf die GPLv3 umgestiegen. Derzeit listet Palamida 716 Projekte, die die GPLv3 verwenden, gegenüber 5.523-GPLv2-Projekten. In der letzten Zeit wechselten beispielsweise GPodder und GNU Emacs zur GPLv3.

Abseits von der GPL-Frage sind laut der Evans-Data-Studie mangelnde Linux-Kenntnisse die größte Hürde in Unternehmen, um von Windows umzusteigen. Die Apache Foundation wird zudem als die Organisation mit dem besten Open-Source-Angebot wahrgenommen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung 32"-UHD-Monitor inkl. 19% Rabatt im Warenkorb für 363,99€ statt 449€ im...
  2. (u. a. Total War Warhammer II für 22,99€ und Dishonored 2 für 8,29€)
  3. 239€ oder 189€ mit 0%-Finanzierung und Gutschein: HARDWARE50 (Vergleichspreis 273,89€)
  4. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

BastetFurry 30. Sep 2007

Ja, sorry, ich kann nicht erwarten das irgendwelche Leute meine Arbeit machen und ich...

nicoledos 26. Sep 2007

Es heisst nicht und sondern oder, ein kleiner aber feiner Unterschied. Bei und würde...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Garmin im Hands on: Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation
Garmin im Hands on
Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Selbst das kleinste Modell der Fenix 5 von Garmin verfügt in der neuen Plus-Version über 16 GByte statt über 64 MByte internem Speicher. Der wird für Musik und Offlinekarten mit frischen Ideen genutzt - Golem.de hat die Sportuhren im Hands on ausprobiert.


    Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
    Elektroautos
    Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

    Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Himo Xiaomis E-Bike mit 12-Zoll-Rädern kostet rund 230 Euro
    2. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
    3. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

    Porsche Design Mate RS im Test: Das P20 Pro in wahnwitzig teuer
    Porsche Design Mate RS im Test
    Das P20 Pro in wahnwitzig teuer

    In Deutschland kostet Huaweis Porsche Design Mate RS 1.550 Euro - dafür bekommen Käufer technisch ein P20 Pro, das ähnlich aussieht wie das Mate 10 Pro. Den Aufpreis von 800 Euro halten wir trotz neuer Technologien für aberwitzig, ein Luxusgerät ist das Smartphone für uns nicht.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Low Latency Docsis Huawei will Latenz von 1 Millisekunde im Kabelnetz erreichen
    2. Cloud PC Huawei streamt Windows 10 auf Smartphones
    3. Android Keine Bootloader-Entsperrung mehr bei Huawei-Geräten

      •  /