Neue Musikmärkte: Mobiltelefone und digitale Rechteprobleme

Popkomm 2007
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Bei Telenor stellte sich zudem ein interessantes Nutzerverhalten heraus: So sind die Djuice-Kunden durchaus bereit, für Musik zu zahlen. Die Bereitschaft dafür ist vor allem für unabhängige oder regionale Musik vorhanden, große und berühmte Künstler können den Djuice-Nutzer dagegen nicht begeistern.

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Sei es Vodafone mit Omnifone im Vereinigten Königreich oder Djuice in Norwegen - alle versprechen eine einfache Möglichkeit, Musik zu erwerben, ohne über Dutzende von Handyklicks seinen Wunschtitel zu hören. Einfach zu bedienen soll die neue Generation der mobilen Musik sein - so wie bei Apple. Natürlich mit Digital Rights Management (DRM) geschützt.

In der Diskussionsveranstaltung "DRM is dead - long live DRM" wurden die Probleme näher erörtert, die mit DRM gewachsen sind. Allerdings nicht nur aus Sicht der Kunden, sondern aus der Perspektive der Industrie. Probleme gibt es genug, vor allem bei der Infrastruktur:

Popkomm 2007
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Das reicht von unterschiedlichen Schutzmechanismen bis hin zu verschiedenen Rechten, die vergeben werden. So kann es bis zu sechs Monate dauern, bis das Geld beim Urheber landet. Auch unterschiedliche Beschreibungsformate der Musik und falsche Kennzeichnung der Musiktitel sorgen für Verdruss. Das kann sogar dazu führen, dass das Geld für ein Stück einen ganz anderen Empfänger erreicht.

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Derartige Probleme sind etwa im Bankgewerbe kaum denkbar, in der Medienindustrie sind es jedoch Schwierigkeiten, die überwunden werden wollen. Einem gemeinsamen Datenformat zur Titelbeschreibung sollen jedoch Kartellbedenken im Wege stehen. Beim Abodienst Napster kann ein Titel durchaus in 16 Versionen vorliegen, teilweise sogar mit verschiedenen Rechteinhabern für Teile des Titels (Remixe). Da sind Fehler nicht ausgeschlossen.

Die Verwirrung auf Seiten der Endkunden durch DRM würden die Teilnehmer der Veranstaltung gerne beseitigen. Nicht jedoch, indem man DRM eine Absage erteilt, sondern mit einem DRM-Standard. Gerade DRM ist notwendig, so der Tenor, um die Rechte der Urheber und die Abrechnung zu verbessern - aber doch bitte mit einem gemeinsamen Format. Dazu wurden Parallelen zu Frachtcontainer-Systemen gezogen. Dieser Markt hat erst angezogen, nachdem sich ein System durchgesetzt hatte.

Wie auch bei mobiler Musik und der Konferenz Digital Right Strategies war der ein oder andere kritische Ton gegenüber Apple zu hören, die mit ihrem eigenen Digital Rights Management die Kunden verwirren und damit an iPods und iPhones gebunden sind.

Nicht nur DRM steht dem Boom digitaler Musik im Weg, auch die Schwarzkopien sind nach Ansicht der Industrie weiterhin ein Problem. Allerdings glaubten nicht alle Teilnehmer an denselben Lösungsweg. Für die einen fehlen die rechtlichen Mittel, um Urheberrechte zu schützen, denn Musik umsonst ist nicht zu schlagen, andere argumentierten, dass ein Mehrwert hermuss.

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^Andreas... 26. Sep 2007

Der einzige "Beweis" der für mich zählt ist, was ich so im erweiterten Freundes und...

Der Nordstern 26. Sep 2007

Nur darauf läuft's hinaus. Der Nordstern.

Sonny Barger 25. Sep 2007

Ihr krepiert doch schon an "freie Fahrt für freie Bürger".

Goethe 25. Sep 2007

Dazu zählt aber nicht die Talentlosigkeit, Hirnlosigkeit von allgemeinen Kaspern wie Dir.



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