Instant Messenger ComBots beerdigt

ComBots AG will sich neu positionieren

Die ComBots AG hat alle Entwicklungen des gleichnamigen Instant-Messenger-Clients eingestellt. Die Gesellschaft will sich neu ausrichten. Wie es genau um die Zukunft von ComBots steht, ist derzeit mehr als ungewiss.

Artikel veröffentlicht am ,

Der von ComBots angebotene Instant Messenger arbeitete lange Zeit mit einem proprietären Protokoll, das wohl der Grund dafür gewesen sein dürfte, dass der Dienst kaum Nutzer überzeugen konnte - zumal sich die wesentlichen Funktionen von ComBots in vielen anderen Instant-Messaging-Produkten finden, so dass kaum ein Nutzer die Notwendigkeit sah, auf einen anderen Client zu wechseln. Aber auch die Einbindung anderer Instant-Messaging-Protokolle im Juli 2007 brachte offenbar nicht die nötige Nutzerzahl. Der Dienst sollte sich durch den Verkauf von Avataren finanzieren.

Stellenmarkt
  1. Scrum Master (m/w/d)
    Scheidt & Bachmann System Technik GmbH, Kiel
  2. (Junior) Produktmanager (m/w/d) Versicherungscenter
    CHECK24 Services Personal GmbH, München
Detailsuche

Die gesamte ComBots AG soll im vierten Quartal 2007 restrukturiert werden, um Kosten zu reduzieren. Hinter dieser blumigen Formulierung in einer sehr knapp gehaltenen Pressemitteilung dürften sich wohl eine Reihe von Entlassungen verbergen, so dass viele Mitarbeiter der ComBots AG wohl bald ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Zudem soll die Gesellschaft neu ausgerichtet werden, heißt es weiter, ohne dass klar wird, was sich dahinter verbirgt.

Die ComBots AG will für das Geschäftsjahr 2008 einen Gewinn von 1 bis 2 Millionen Euro verbuchen. Womit dies dann geschehen soll, ist derzeit mehr als unklar, da die AG mit der Einstellung des Instant-Messaging-Dienstes kein Produkt und keine Dienstleistung mehr anbietet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


babalu 26. Sep 2007

Combots ist die ehemalige WEB.DE AG, die das Portalgeschäft für zig Millionen an UI...

ddalu 25. Sep 2007

kann dir pidgin empfehlen, ist praktisch der nachfolger von gaim. http://pidgin.im/ must...

der minister 25. Sep 2007

hmm... tugzip: Unterstützt ZIP, 7-ZIP, A, ACE, ARC, ARJ, BH, BZ2, CAB, CPIO, DEB, GCA...

der minister 25. Sep 2007

da scheinen sich mir eklatante mängel im marketing zu zeigen. aber selbst wenn...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geschäftsethik bei Videospielen
Auf der Suche nach dem Wal

Das Geschäftsmodell von aktuellen Free-to-Play-Games nimmt das Risiko in Kauf, dass Menschen von Spielen abhängig werden. Eigentlich basiert es sogar darauf.
Von Evan Armstrong

Geschäftsethik bei Videospielen: Auf der Suche nach dem Wal
Artikel
  1. Sexismus-Skandal: 20 Angestellte müssen Activision Blizzard verlassen
    Sexismus-Skandal
    20 Angestellte müssen Activision Blizzard verlassen

    In einer offiziellen Stellungnahme erklärt Activision Blizzard, dass im Rahmen der jüngsten Skandale 20 Menschen ihren Posten räumen mussten.

  2. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

  3. Non-Fungible Animals: Naturschutzorganisation WWF verkauft NFT-Kunst
    Non-Fungible Animals
    Naturschutzorganisation WWF verkauft NFT-Kunst

    Die Naturschutzorganisation WWF will auf vom Aussterben bedrohte Tierarten aufmerksam machen und nutzt dazu den Hype um digitale Blockchain-Kunst.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /