Apple: iPhone-Hacks sind gefährlich
Apple weist in einer kurzen Pressenotiz(öffnet im neuen Fenster) , die ungewöhnlicherweise nicht auf den üblichen Presseseiten von www.apple.com veröffentlicht wurde, darauf hin, dass im Laufe der Woche ein Firmware-Update für das iPhone erscheinen wird. Dann wird man mit dem iPhone auch beim Online-Musik-Shop iTunes einkaufen können, was bislang nicht möglich war.
Durch das Firmware-Upgrade kann es nach Apple-Angaben passieren, dass gehackte iPhones nicht mehr funktionieren. Apple erklärt ausdrücklich, dass ein iPhone durch einen Hack alle Garantieansprüche verliere. Apple betont in diesem Zusammenhang, dass diese Hacks von Apple nicht autorisiert sind und dass die Einspielung nicht autorisierter Software die Firmware des Geräts durcheinander bringen kann.
Als Reaktion darauf wurde bereits ein Weg beschrieben, wie sich der Lieferzustand des iPhones(öffnet im neuen Fenster) wieder herstellen lassen soll, nachdem es gehackt und der SIM-Lock entfernt wurde. Dann ist der SIM-Lock natürlich wieder aktiv und Firmware-Upgrades sollten sich ohne Schwierigkeiten einspielen lassen. Da bisher keine solchen Firmware-Upgrades veröffentlicht wurden, ist nicht ganz gewiss, ob der beschriebene Weg tatsächlich zum Erfolg führt.
Alternativ kann ein Besitzer eines gehackten iPhones das Problem umgehen, indem er neue Firmware-Versionen nicht einspielt. Damit verzichtet er aber auf die ein oder andere Neuigkeit, die ein solches Firmware-Upgrade bringen kann. Apple-Boss Steve Jobs hatte kürzlich in Berlin angekündigt, dass der Konzern kontinuierlich Software-Updates für das iPhone veröffentlichen wolle, um den Funktionsumfang Schritt für Schritt zu erweitern.
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