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Linux-Treiber für X-Fi-Soundkarten

Beta-Treiber nur als 64-Bit-Version erhältlich. Creative stellte seinen Audioprozessor X-Fi Xtreme Fidelity schon im Mai 2005 vor. Linux-Nutzer waren bislang mangels eines passenden Treibers aber nicht in der Lage, diesen zu verwenden. Anfang 2007 gab Creative dann bekannt, an einem passenden Treiber zu arbeiten, der nun zumindest als Beta-Version verfügbar ist.
/ Julius Stiebert
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Der Linux-Treiber für die X-Fi-Serie weist vor allem eine Besonderheit auf: Während sich viele Firmen mit 64-Bit-Treibern noch schwer tun, hat Creative nur eine 64-Bit-Fassung der Software veröffentlicht. Auf 32-Bit-Systemen kann der Treiber also nicht verwendet werden. Wer ihn benutzen möchte, braucht außerdem einen GCC, der älter ist als die Version 4.0, da sich der Treiber ansonsten nicht installieren lässt.

Zwar unterstützt der Beta-Treiber diverse ALSA-Funktionen wie PCM-Playback, MIDI-Playback und den ALSA-Mixer, auf S/PDIF und externe I/O-Module muss aber noch verzichtet werden. Externe Dekoder können ebenfalls nicht mit dem Treiber benutzt werden.

Der veröffentlichte Treiber unterstützt die Karten Sound Blaster X-Fi Elite Pro, X-Fi Platinum, X-Fi Fatal1ty, X-Fi XtremeGamer sowie X-Fi XtremeMusic. Support für den Treiber gibt es von Creative aber erst, wenn er den Beta-Status verlassen hat. Der Linux-Treiber steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit, Installationshinweise finden sich in dem Archiv.


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