• IT-Karriere:
  • Services:

eBay-CD-Verkäufer wehrt sich gegen Universal Music

EFF schaltet sich ein

Universal Music will in den USA den Weiterverkauf von Promotionsalben unterbinden lassen. Dazu haben sie einen eBay-Verkäufer wegen gebrauchter Tonträger verklagt. Wegen der möglichen, weitreichenden Konsequenzen hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) die Verteidigung des Verkäufers übernommen, berichtet Punkbands.com.

Artikel veröffentlicht am ,

Troy Augusto verkauft unter dem Namen Roast Beast Music Collectables gebrauchte Tonträger über eBay. Seinen Nachschub beschafft er sich in Plattenläden, die ihrerseits Gebrauchtwaren anbieten. Unter den von ihm eingekauften Tonträgern befinden sich regelmäßig auch solche, die mit dem Hinweis "nur für Promotionszwecke" versehen sind.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. SySS GmbH, Tübingen

Solche Tonträger werden regelmäßig von Plattenfirmen an Radiosender und DJs verschickt, um Werbung für ihr Angebot zu machen. Universal Music vertritt nun die Auffassung, dass die so genannten Promo-Kopien auch dann in ihrem Eigentum verbleiben, wenn sie den Radiosendern und DJs zur Verfügung gestellt wurden. Der Weiterverkauf sei deshalb illegal. Dem widerspricht Troy Augusto mit dem Verweis auf die "First Sale Doctrine" (auf Deutsch: Erschöpfungsgrundsatz).

Die "First Sale Doctrine" besagt, dass der ursprüngliche Rechteinhaber den Weiterverkauf von Büchern, CDs, DVDs und so weiter nicht mehr kontrollieren kann, nachdem er sie einmal in den wirtschaftlichen Verkehr gebracht hat. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass der freie Warenverkehr für urheberrechtlich geschützte Werke nicht über Gebühr eingeschränkt wird.

Sollte Universal Music mit ihrer Klage Erfolg haben, könnte das weitreichende Folgen für den Handel mit urheberrechtlich geschützten Produkten haben. Aus diesem Grunde hat sich die Electronic Frontier Foundation (EFF) in den Fall eingeschaltet und die Verteidigung von Troy Augusto übernommen. EFF-Anwalt Fred Lohmann: "Wenn Ihnen Universal mit einem Aufdruck auf CDs Ihre First-Sale-Rechte wegnehmen kann, dann gibt es nichts, was andere Rechteinhaber davon abhalten könnte, dasselbe zu tun."

Von Lohmann erwartet in diesem Fall außerdem, dass andere Industrien schnell nachziehen würden. In einer ersten Reaktion auf die EFF-Position verteidigte sich Universal Music mit dem Argument, dass die First-Sale-Doctrine auf Promo-Kopien keine Anwendung finden würde, weil diese ja nicht verkauft worden wären. [von Robert A. Gehring]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,74€
  2. 3,99€
  3. (-77%) 6,99€
  4. 7,99

DemokratieWo? 25. Sep 2007

Genau und dann hast du einen auf M$-Produkten,Bücher und eigentlich uaf allem, auf dem...

DemokratieWo? 25. Sep 2007

ich dachte,die warten, bis die Vorratsdatenspeicherung durch ist und dann wird zur Gro...

lunatic 25. Sep 2007

sowohl als auch. Mit der Annahme der Promo CD stimmst Du auch den Bedingungen der...

yuppie 24. Sep 2007

Hast Recht! Die Beherrschung der deutschen Sprache gehört schon lange nicht mehr zu den...

yuppie 24. Sep 2007

"Universal Music will in den USA den Weiterverkauf von PromotionSalben unterbinden...


Folgen Sie uns
       


Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020)

Der Eracing Simulator von Razer versucht, das Fahrgefühl in einem Rennwagen wiederzugeben. Dank Motoren und einer großen Leinwand ist die Immersion sehr gut, wie Golem.de im Hands on feststellen konnte.

Razer Eracing Simulator ausprobiert (CES 2020) Video aufrufen
Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

    •  /