OpenOffice.org erhält Outlook-Funktionen
Das OpenOffice.org-Team will Web-2.0-Funktionen in die Office-Suite integrieren, um damit bequem Weblogs zu befüllen oder Wikis mit Inhalten zu füttern. Komplett neu aufgesetzt wird die Chart-Engine von OpenOffice.org, die neue Vorlagen kennt sowie einen neue Wizard erhält, um Charts möglichst einfach zu erstellen. Ferner erhält die Datenbank-Applikation Base eine neue Report-Engine auf Basis von JFree von Pentaho BI.
Für die Verwaltung von Terminen, Adressen und Aufgaben will OpenOffice.org auf Sunbird setzen, das derzeit von den Mozilla-Machern entwickelt wird. Mit dem Personal Information Manager soll das freie Office-Paket stärker in Konkurrenz zu Microsofts Office-Paket treten. Aus diesem Grunde wird die nächste Version von OpenOffice.org auch Dateien im Format von Office 2007 einlesen können. Eine entsprechende Exportfunktion ist derzeit nicht geplant.
Mit OpenOffice.og 3.0 wird neben dem Export auch der Import von PDF-Dateien möglich. So lassen sich PDF-Dateien in die Zeichenapplikation Draw einlesen und darin weiter bearbeiten. Außerdem erhält der PDF-Export mehr Sicherheitsfunktionen und damit lassen sich so genannte Hybrid-Dateien anlegen, wobei es sich um eingebettete ODF-Dateien handelt.
Die Präsentationskomponente Impress erhält Unterstützung für native Tabellen und kann Informationen auf mehrere Bildschirme ausgeben. In der Textverarbeitung Writer ist eine neue Art der Kapitelnummerierung und eine Rectangle-Selektion für eine leichtere Textmarkierung vorgesehen. Als weitere Neuerungen soll die Integration in Windows Vista ausgebaut werden und es wird ein Updates des Extension-Systems geben.
Wie bereits angekündigt, wird OpenOffice.org mit der neuen Version auch in einer Fassung für MacOS X erscheinen, die dann die Aqua-Oberfläche von Apples Betriebssystem unterstützt . OpenOffice.org 3.0 soll im Frühjahr oder Sommer 2008 erscheinen.



